Endlose Galerie mit Bildern von Flickr

Link-Wink: Fotos ohne Ende im Browser

Link-Wink: Fotos ohne Ende im Browser Bildergalerien und Foto-Sammlungen findet man im Internet wie Sand am Meer. Die inzwischen verfügbaren Milliarden an Bildern erfordern immer neue Betrachtungstechniken. Eine interessante Idee stammt aus Holland. Dabei zeigt der Browser nichts an als kleine Vorschaubilder.

Die niederländischen Programmierer Barcinski und Jeanjean haben sich in Amsterdam zu einem Design Studio zusammengetan. Dort programmieren sie nicht nur Webseiten, für die man 3D-Brillen braucht, sondern nehmen sich auch der Programmierschnittstelle (Application Programming Interface, API) des Foto-Portals Flickr an. Über diese können externe Programmierer unter anderem Bilder der Community in ihre eigenen Anwendungen einbinden.

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Ein Browser voller Bilder

Barcinski und Jeanjean nennen ihr Projekt "Endless Interestingness", was sich am ehesten mit "endloser Interessantheit" übersetzen lässt. Ruft man die Internetadresse von "Endless Interestingness" auf, füllt sich das gesamte Browserfenster mit kleinen Vorschaubildern von auf Flickr eingestellten Fotos. Nähert sich der Mauszeiger einem der vier Bildränder, scrollt das Fenster mit und ruft immer neue Fotos von Flickr ab.

Endless Interestingness
"Endless Interestingness": Milliarden von Fotos anschauen ohne einen Mausklick.

Die Seite kennt kein Ende. Wer seinen Mauszeiger nicht vom Rand weg bewegt, kann sich nach und nach Milliarden von Fotos, die auf Flickr eingestellt sind, anschauen. Weckt ein Foto das Interesse des Betrachters, reicht ein Mausklick, um die Seite des Bildes auf dem Foto-Portal aufzurufen.

Mehr als nur viele Fotos

Neben "Endless Interestingness" stellen Barcinski und Jeanjean auf ihrer Homepage noch weitere interessante Projekte vor, die sie allesamt in Flash programmieren. So arbeiten sie an einem Programm, mit dem man im Browser dreidimensionale Zeichnungen anfertigen kann, oder einer Möglichkeit, sich durch Panorama-Aufnahmen zu bewegen. Ein Blick in das "Labs" genannte Blog lohnt sich. Sofern Sie nicht an der 3D-Variante des Spieleklassikers Pong auf der Startseite bereits hängen bleiben.

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