Deutscher Kurzfilm setzt sich gegen die Konkurrenz durch
Kurzfilm: "Spielzeugland" gewinnt Oscar 2009
"And the winner is...": In der Nacht auf Montag, den 23. Februar 2009, zeichnete die Oscar-Jury die Gewinner der Filmindustrie aus. Fünf Kurzfilme nominierte die Jury für einen Preis. Das Rennen um die Trophäe gewann der Kurzfilm "Spielzeugland" des deutschen Regisseurs Jochen Alexander Freydank.
Inhaltsverzeichnis
- 1Sieger aus Deutschland: Reise ins Spielzeugland
- 2Nominiert für den Kurzfilm-Oscar: Auf der Strecke
- 3Teilnehmer aus Frankreich: Manon on the Asphalt
- 4Ein Außenseiter in Irland: New Boy
- 5Kurzfilm aus Dänemark: The Pig
Sieger aus Deutschland: Reise ins Spielzeugland
Der Sieger-Film "Spielzeugland" spielt 1942 in Nazideutschland: Den Jungen Heinrich Meißner, ein deutsches Kind, verbindet mit dem jüdischen Nachbarsjungen David Silberstein eine enge Freundschaft. Als die Deportation der Familie Silberstein bevorsteht, lässt Heinrichs Mutter ihren Sohn glauben, dass sein Freund mit seiner Familie ins "Spielzeugland" reist. Heinrich fasst den Entschluss, seinem Freund dorthin zu folgen und verschwindet heimlich.
Nominiert für den Kurzfilm-Oscar: Auf der Strecke
Neben dem Gewinner war ein zweiter deutschsprachiger Kurzfilm nominiert: die deutsch-schweizerische Produktion "Auf der Stecke". Der 30-minütige Film von Reto Caffi erhielt im letzten Jahr den Studenten-Oscar für den besten ausländischen Film und wurde in diesem Jahr für den Oscar nominiert. "Auf der Strecke" erzählt die Geschichte eines Kaufhausdetektiv, der sich in eine Verkäuferin verliebt hat.
Er beobachtet seine Angebetete mit Hilfe des Video-Überwachungssystems und folgt ihr sogar nach der Arbeit, um zusammen mit ihr in der S-Bahn zu fahren. Als er Zeuge wird, wie ein vermeintlicher Nebenbuhler von mehreren Jugendlichen angegriffen wird, greift er nicht ein. Das Schuldgefühl lässt ihn nicht mehr los.
>>> Sehen Sie auf der zweiten Seite Trailer der übrigen Oscar-Nominierten.

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