Weitere All-in-One-PCs von Shuttle und BenQ angekündigt
All-in-One-PC: MSI NetOn in Deutschland verfügbar
Der südkoreanische Hersteller von Mainboards, Grafikkarten und Notebooks MSI verkauft seinen All-in-One-PC mit dem Namen NetOn ab sofort auch in Deutschland. Der DisplayPC, wie MSI die Geräteklasse nennt, soll wenig Strom verbrauchen und mit einer Tiefe von 3,5 Zentimetern eine "platzsparende Komplettlösung" sein.
Der erste All-in-One-PC, den MSI in Deutschland auf den Markt bringt, ist der NetOn AP1900 mit einer Bildschirmdiagonalen von 18,5 Zoll. MSI konstruiert den NetOn so, dass sämtliche Technik in dem schmalen Monitor Platz findet. Anders als beim kleineren Eee Top von Asus ist der von MSI verwendete Monitor mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln und einem Seitenverhältnis von 16:9 kein Touchscreen. Das bedeutet, dass Maus und Tastatur immer zur Bedienung nötig sind.
Im Gegensatz zum ähnlichen teuren Eee Top stattet MSI seinen NetOn mit einem DVD-Brenner aus. Die übrige Technik ist aus den Netbooks bekannt und gibt auch den Rahmen für die Nutzung des NetOn vor: Büroanwendungen, Internet, Videotelefonie sowie Musik-, Film- und Bildwiedergabe. Im Gegensatz zu einem normalen Desktop-PC verbraucht der NetOn laut MSI mit 35 Watt bis zu 85 Prozent weniger Strom.
MSI NetOn AP1900: All-in-One-PC ohne Touchscreen, aber mit DVD-Brenner.
MSI verbaut im NetOn AP1900 Intels Atom-Prozessor mit einer Taktrate von 1,6 Gigahertz, eine 160 Gigabyte große Festplatte sowie einen Arbeitsspeicher von einem Gigabyte. Die Grafikberechnung übernimmt der integrierte Grafikprozessor GMA950 von Intel. Zur Ausstattung gehören des Weiteren ein WLAN-Modul, ein Netzwerkanschluss, ein Kartenlesegerät, eine Webcam mit 1,3 Megapixel, vier USB-Anschlüsse sowie Schnittstellen für Audiosignale und zwei fest eingebaute Lautsprecher.
MSI verkauft den NetOn AP1900 ab sofort in Schwarz oder Weiß über den Fachhandel für jeweils 499 Euro. Damit ist er genau so teuer wie der Eee Top - nur das Asus diesen für 100 Euro noch mit einem Akku ausrüstet. Im November letzten Jahres präsentierte MSI neben dem AP1900 zwei weiter NetOn-Geräte mit Bildschirmdiagonalen von 16 und 22 Zoll.
All-in-One-PCs von BenQ und Shuttle
Der taiwanische Hersteller von Computern, Unterhaltungselektronik und mobilen Geräten BenQ stellte vor zwei Tagen seinen ersten All-in-One-PC vor. Der nScreen i91 ist wie der NetOn von MSI mit einem 18,5 Zoll großen Bildschirm im 16:9-Format ausgestattet. Auch die 160 Gigabyte große Festplatte und der ein Gigabyte große Arbeitsspeicher folgen der Ausstattung des Konkurrenz-Modells.
Ungewöhnlich ist die Entscheidung von BenQ den U210-Semperon-Prozessor von AMD zu verbauen. BenQ verkauft den nScreen i91 ab Ende Februar zuerst in Asien. Ein Modell mit einem 21 Zoll großen Bildschirm ist ebenfalls angekündigt. Da BenQ nicht alle seine Produkte auch in Deutschland verkauft, ist derzeit nicht sicher, ob das Gerät überhaupt hierzulande verfügbar sein wird.
Shuttle X50
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Bild vergrößern Im Inneren ist ein Intel Atom in der Zweikern Variante verbaut. - Bild 2 von 7
Bild vergrößern Der Standfuß dient auch als Tragegriff. - Bild 3 von 7
Bild vergrößern Die Neigung des Rechners lässt sich individuell einstellen. - Bild 4 von 7
Bild vergrößern Das Display besitzt eine HD-Auflösung. - Bild 5 von 7
Bild vergrößern Es handelt sich um einen Touchscreen Bildschirm. - Bild 6 von 7
Bild vergrößern Der Neigungswinkel kann dank des Standfußes individuell eingestellt werden. - Bild 7 von 7
Bild vergrößern WLAN ist integriert.
Die für ihre kompakten Rechner bekannte Firma Shuttle kündigte bereits im Januar mit dem X50 einen eigenen All-in-One-PC mit Touchscreen an. Das Gerät mit einem 15,6 Zoll großen Bildschirm soll ab März für 500 Euro in Deutschland verkauft werden.







