Acer AL1917L: PC-Monitor mit LED-Backlight im Test

Bild- und Tonqualität: Gut für die Augen, schlecht für die Ohren

Die Bildqualität des Acer AL1917L ist insgesamt zufriedenstellend und bietet kaum Ansätze für Kritik. Einzig die Konvergenz, also die Abstimmung der Position einzelner Farben, könnte besser sein. Im Eizo-Monitortest schloss das Rot nicht perfekt an das Blau und Grün an.

Von diesem kleinen Manko abgesehen war die Bildqualität gut. Das Weiß ist klar und bei mehr als mittlerer Helligkeit teilweise zu grell. Regelt man die Helligkeit entsprechend herunter, sind Texte klar und deutlich zu lesen. Kontrast und Farbverläufe sind gut. Pixelfehler oder ein Moiree-Effekt treten nicht auf. Selbst geringste Unterschiede zwischen zwei Farbtönen stellt der AL1917L von Acer dar.

Acer AL1917L - PC-Monitor mit LED-Backlight

Bild 1 von 4
Acer AL1917L - Vier Tasten für die Bedienung und Menü-Steuerung des Monitors. Der große Schalter dient zum Ein- und Ausschalten.
Bild vergrößern

Vier Tasten für die Bedienung und Menü-Steuerung des Monitors. Der große Schalter dient zum Ein- und Ausschalten.

Bild 2 von 4
Acer AL1917L - Zwei Lautsprecher sind unterhalb des Bildschirms eingebaut und strahlen nach vorne ab.
Bild vergrößern

Zwei Lautsprecher sind unterhalb des Bildschirms eingebaut und strahlen nach vorne ab.

Bild 3 von 4
Acer AL1917L - Mit VGA und DVI befriedigt Acer nur die Grundbedürfnisse an möglichen Anschlüssen. Etwas versteckt liegen noch der Audio-Eingang sowie der Stromanschluss.
Bild vergrößern

Mit VGA und DVI befriedigt Acer nur die Grundbedürfnisse an möglichen Anschlüssen. Etwas versteckt liegen noch der Audio-Eingang sowie der Stromanschluss.

Bild 4 von 4
Acer AL1917L - Standsicherer, 19 Zoll großer Monitor im 4:3-Format.
Bild vergrößern

Standsicherer, 19 Zoll großer Monitor im 4:3-Format.


Dem guten Eindruck des Bildschirms werden die eingebauten Lautsprechern nicht gerecht. Die kleinen Boxen unterhalb des Monitors strahlen zwar nach vorne ab, aber ihnen fehlt es an Volumen. Sie klingen hohl und scheppernd. Wer regelmäßig Musik oder anderen Sound aus dem Computer hören will, muss sich zusätzliche externe Lautsprecher anschaffen.

Bedienung und Ergonomie: Weniger ist nicht immer mehr

Der Plastikfuß des Acer AL1917L ist zwar leicht, aber trotzdem steht der Monitor sehr stabil auf ihm. Dabei ist er nicht sehr beweglich und lässt sich weder drehen noch in der Höhe verstellen. Einzig zu einer Neigung von rund 16 Grad nach hinten ist der Bildschirm zu bewegen.

Acer AL1917L

Der Acer AL1917L steht entweder gerade wie eine Eins...

Acer AL1917L

... oder neigt sich um bis zu 16 Grad nach hinten.

Werbung


Die Menü-Steuerung und Bedienung des Acer AL1917L erfolgt komplett über die vier Tasten an der Vorderseite des Monitors. Allerdings sind die Verstellmöglichkeiten beschränkt. Sättigung, Schärfe, Interpolationsverhalten oder Gamma-Werte können nicht eingestellt werden.

Beim Stromverbrauch macht sich die LED-Technik bemerkbar. Selbst bei maximaler Helligkeit verbraucht der Acer AL1917L nur 30 Watt Strom. Bei minimaler Helligkeit sinkt der Wert sogar auf 16 Watt ab. Gut arbeiten lässt sich an dem Monitor bei mittlerer Helligkeit, die 24 Watt Strom zieht. Der Standby-Verbrauch des Bildschirms liegt vorbildlich unter einem Watt.

Fazit

Der Acer AL1917L ist ein PC-Monitor, der unter anderem mit seiner guten Bildqualität überzeugt. Solange es kein Breitbild-Monitor im 16:9-Format sein muss, eignet sich der Bildschirm sehr gut zum Arbeiten und Internet-Surfen. Man muss ihm nur verzeihen, dass man das Bild nicht bis in letzte Detail einstellen kann. Die schlechte Tonqualität der integrierter Lautsprecher dürfte auch niemanden abschrecken, denn wer wirklich Wert auf guten Klang legt, nutzt für Musik sowieso hochwertige Stereo-Lautsprecher.

Mit einem Preis von 199 Euro ist der Acer AL1917L ein Schnäppchen unter den PC-Monitoren mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Andere, meist größere Modelle mit dieser Technologie kosten mindestens das Doppelte. Nimmt man die US-Preise, die bei 279 Dollar starten, als Grundlage, nähert sich die neue G-Serie von Dell dem Acer-Bildschirm an.