Lenovo verbaut den neuen Intel Atom N280 Prozessor
Lenovo Ideapad S20: 12-Zoll-Notebook mit Netbook-Technik
Nachdem Dell bereits letztes Jahr ein Notebook mit einem Zwölf-Zoll-Bildschirm und einem Atom-Prozessor von Intel präsentierte und bis dato die Marktnische für sich alleine beanspruchen konnte, will nun auch Lenovo etwas von dem Kuchen abhaben. Aufgrund des größeren Bildschirms darf das Lenovo Ideapad S20 offiziell nicht als Netbook deklariert werden und der Prozessor ist für den Hersteller beim Einkauf teurer.
Wie die Internetseite "Digitimes" berichtet, verbaut Lenovo beim Ideapad S20 bereits den neuen Intel Atom N280 Prozessor sowie den überarbeiteten Chipsatz. Die CPU taktet nun mit 1,66 Gigahertz im Vergleich zu den 1,60 Gigahertz des Vorgängers. Beim Chipsatz kommt der Intel GN40 zum Einsatz. Lenovo ist somit der erste Hersteller, der jeweils ein Neun-, Zehn- und Zwölf-Zoll-Gerät mit Intel Atom Prozessor im Segment hat. Über den Festplattentyp und die Speichergröße ist derzeit noch nichts bekannt, sollte aller Voraussicht nach jedoch nicht stark von den Zehn-Zoll-Netbooks abweichen. Ein optisches Laufwerk verbaut Lenovo auch beim größten Netbook nicht. Bei den Anschlüssen bleibt alles beim Ntebookstandard mit einem LAN- und drei USB-Anschlüssen.
Lenovo Ideapad S10e: Der kleine Brunder mit einem Zehn-Zoll-Bildschirm.
Aufgrund der Tatsache, dass sich Lenovo nicht an die offiziellen Netbook-Eckdaten von Intel hält, wird der Prozessor um etwa zehn US-Dollar teurer beim Einkauf. Dies entspricht in etwa acht Euro. Angesichts dessen spekuliert man derzeit mit einem Kaufpreis von 470 Euro. Zum Vergleich: Dell verlangt für sein Mini 12 derzeit 60 Euro mehr. Ein offizieller Produktstart ist noch nicht bekannt.
Einen Test über das kleinere Lenovo Ideapad S10e lesen Sie hier.
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Eine alte Weisheit des PC-Zeitalters lautet, dass der gerade gekaufte Computer nach dem Auspacken zu Hause schon wieder veraltet ist. Diesen Satz kann man bei den Netbooks wieder aufleben lassen. In schneller Folge bringen die Hersteller immer neue Produktgenerationen auf den Markt. Gerade hatte Dell mit dem Mini10v ein Linux-Netbook für 249 Euro auf den Markt gebracht. Jetzt ist Lenovo an der Reihe. Dessen Design-Notebook dürfte voraussichtlich aber deutlich mehr als 300 Euro kosten.
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