Bösartige Software legt Netzwerke von Armeen lahm

Conficker: Bundeswehr kämpft gegen Computerwurm

Conficker: Bundeswehr kämpft gegen Computerwurm Die Bundeswehr kämpft auch gegen virtuelle Gegner. Ein Bundeswehrsprecher bestätigte bereits am vergangenen Freitagabend in Berlin, dass der Computerwurm "Conficker" Hunderte Computer in verschiedenen Dienststellen befallen habe. "Einzelne betroffene Dienststellen wurden vom Bundeswehr-Netzwerk getrennt, um eine weitere Ausbreitung der Schadsoftware zu verhindern." Zuvor störte "Conficker" bereits die Kommunikation bei den Armeen in Frankreich und Großbritannien sowie bei Krankenhäusern in Österreich.

Nach Informationen von Tagesschau.de waren am Mittwoch nur drei befalle Rechner bei der Bundeswehr bekannt. Einen Tag später stieg die Zahl der befallenen Computer stark an. Das "Computer Emergency Response Team" der Bundeswehr (CERTBw) und das Unternehmen BWI Informationstechnik arbeiten laut dem Bundeswehrsprecher daran, "Conficker" von den Computern der Bundeswehr zu entfernen. Welche Einheiten genau betroffen sind, verrät die Bundeswehr nicht. Auf Nachfragen von Medien versicherte das Verteidigungsministerium, dass es keine "operativen" Einschränkungen gebe.

Computerwurm verhindert Starts von Kampfjets

Stärker waren wohl die Auswirkungen von "Conficker" bei der französischen Armee. Kampfjets blieben am Boden, weil der Wurm Netzwerke der Luftwaffe befallen hatte und daraufhin Einsatzpläne fehlten. Zeitweise soll die militärische Kommunikation nur noch per Fax und Telefon möglich gewesen sein.

Conficker
Conficker: Laut F-Secure hat der Wurm viele Gesichter.

Bereits im November letzten Jahres warnte Microsoft vor dem Computerwurm "Conficker" und stellte ein Sicherheitsupdate zur Verfügung, das vor dem schadhaften Programm schützt. Der Wurm verbreitet sich über eine ältere Lücke im Windows-Betriebssystem sowie über Netzwerke und USB-Datenträger. Der Wurm nutzt offenbar Konten von Administratoren aus, die mit schwachen Passwörtern geschützt sind. Erst vor wenigen Tagen setzte der Softwarekonzern eine Belohnung in Höhe von 250.000 Euro für Hinweise auf die Urheber von "Conficker" aus.

Weitere Informationen über das Vorgehen und Verhalten von "Conficker" sowie zum Schutz vor und zur Bekämpfung des Wurms erhalten sie in diesem Artikel.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 8 Beiträge

die bundeswehr selber kann nix dafür das veraltetes material/software/sonstiges hat. 1. muss man die militärschie sicherheit wahren. d.h. man muss neue software bis zu geht nicht mehr testen und prüfen. und...

Wenn schon eine bekannter Wurm, gegen den es von MS schon Sicherheitsupdates gab, sich bei der BW so gut verbreiten kann, was kann dann erst ein von den cleveren Jungs beim KGB/FSB etc. vorbereiteter, gezielt als...

Auch ich kämpfe gegen den Blöden Fi***er. Mein Hauptrechner wurde, bevor ich überhaupt das Update runterladeen konnte vom F***er.B aus dem Internet geschossen. AOL und T.com hatten ihre Firewall...

Wie kann man hier nur so einen Schrott von Antworten posten, nur weil der EINE Artikel sich auf die Bundeswehr bezieht! Man man, werdet mal wach der Wurm hat an anderen Stellen ganz andere Probleme...

so jungs ich bin beim bund auch unsere dienststelle hats lahmgelegt aber ist ja auch kein wunder wir arbeiten ja auch mit diesem verdammten alten windows 2000 weil dem bund neue lizenzen zu teuer...

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