YouTube möchte zukünftig kostenpflichtigen Download anbieten

YouTube: Videos gegen Gebühr herunterladen

YouTube-Produktmanager Thai Tran hat im offiziellen Blog des Video-Portals angkündigt, das Unternehmen arbeite daran, Videos auf Wunsch der Urheber zum Download zur Verfügung zu stellen. Dabei liege es an den Video-Besitzern, die Inhalte kostenlos oder gegen eine Gebühr anzubieten. Bisher stellt das Portal nur wenige, ausgewählte Videos zum Herunterladen bereit. Dazu zählen Videobotschaften des US-Präsidenten Barack Obama.

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Ankündigung im YouTube-Blog: Videos gegen Geld.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Geschäftsidee: YouTube-Nutzer zahlen für den Video-Download
  2. 2Creative Commons: Alle Videos mit Lizenz
  3. 3YouTube-Nutzer: Pläne sind "ziemlich sinnlos"
  4. 4Kostenlos Herunterladen mit kleinen Helfern

Geschäftsidee: YouTube-Nutzer zahlen für den Video-Download

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Wie Tran im Blog-Eintrag schreibt, arbeitet YouTube derzeit mit "Partnern zusammen, die wollen, dass ihre Videos getauscht und offline angeschaut werden". YouTubes Planung schildert Tran wie folgt: Für die auf YouTube veröffentlichten Videos hätten die Urheber die Möglichkeit, ihre Videos zum Herunterladen bereitzustellen und selbst den gewünschten Preis dafür anzugeben. Allerdings darf nicht jeder YouTube-Nutzer Video-Downloads anbieten: nur jene, die am Partnerprogramm von YouTube teilnehmen. Über Googles Bezahldienst "Google Checkout" ließe sich der Verkauf der Videos unkompliziert abwickeln, schildert Tran.

Creative Commons: Alle Videos mit Lizenz

Außerdem läge es an den Urhebern die "Creative Commons"-Lizenzen für ihre Videos festzulegen. Also zu bestimmen, unter welchen Bedingungen die Nutzer die heruntergeladenen Inhalte verbreiten oder verändern dürfen - etwa ob eine kommerzielle Nutzung erlaubt ist. Ten nennt als Beispiel Universitäten, die über YouTube Vorlesungen und Forschungsergebnisse einer Masse an Zuschauern bereitstellen könnten. Das Anschauen der Videos sei auf diese Weise nicht mehr nur online möglich. Zu Testzwecken stellt YouTube nach eigenen Angaben Videos von amerikanischen Universitäten wie Stanford und Berkeley zum Herunterladen bereit.

YouTube-Nutzer: Pläne sind "ziemlich sinnlos"

In den Kommentaren zum Blog-Eintrag äußern YouTube-Nutzer ihre Meinung zu den Plänen: "Warum sollte ich für den Download bezahlen, wenn ich das auch ganz einfach ohne Kosten haben kann?", beschwert sich einer der Leser. Ein anderer schreibt: "Für Videos bezahlen, die ein Großteil der Leute mit anderen Mittel umsonst bekommt? Nein danke. Ziemlich sinnlos." Der Grund für diese Einschätzung: YouTube-Videos herunterzuladen ist bereits möglich, wenn auch nicht von YouTube vorgesehen.

Kostenlos Herunterladen mit kleinen Helfern

Eines der kostenlosen Programme zum Herunterladen von YouTube-Videos ist der VideoDownloader. Das Zusatz-Programm für den Mozilla-Browser Firefox durchsucht Internetseiten nach Videos und bietet die Möglichkeit, diese auf dem Computer zu speichern. Bei YouTube-Videos ist dies beim "VideoDownloader" auf das Flash-Video-Format "flv" beschränkt. Dieses spielt nach dem Herunterladen des Clips beispielsweise der "Riva FLV Player" ab. Andere Programm wie der "Video DownloadHelper" wandeln die YouTube-Videos direkt in die Formate AVI, MP4 und MPEG um. Links zu den Programmen finden Sie am Ende des Artikels.

Der generellen Idee, die Videos zum Herunterladen anzubieten, steht die YouTube-Gemeinde dagegen sehr positiv gegenüber. Diese Möglichkeit stünde schon lange auf der Wunschliste der Nutzer, die ihre Videos bei YouTube zeigen. Auch der Einführung der Lizenbestimmungen mit "Creative Commons" stimmen die Leser des Blog-Eintrags einhellig zu.

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