Belohnung für Hinweise auf Urheber und Verbreiter des Computerwurms

250.000 Dollar Kopfgeld: Microsoft jagt "Conficker"-Autor

250.000 Dollar Kopfgeld: Microsoft jagt "Conficker"-Autor Der US-Softwaregigant Microsoft hat am gestrigen Donnerstag, den 12. Februar 2009, ein Kopfgeld in Höhe von 250.000 US-Dollar auf die Autoren des Computerwurms "Conficker" ausgesetzt. Die umgerechnet derzeit rund 194.000 Euro zahlt der Windows-Hersteller für Hinweise, die zur Ergreifung und Verurteilung der Urheber und Verbreiter der Schadsoftware führen.

Zur Bekämpfung des schädlichen Programms "Conficker" kooperiert Microsoft mit der Internet-Adressverwaltung ICANN und Betreibern von zentralen Servern des Domain Name Systems (DNS). Domains, die der seit November 2008 auftretende Computerwurm "Conficker" aufruft, um von dort Code zu laden, sollen gesperrt werden. Ziel der Kooperation ist die Blockade des "Conficker"-Botnets, also dem Zusammenschluss der infizierten Computer.

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Kopfgeld-Zahlungen sind für Microsoft nicht neu. Bereits 2005 zahlte das Unternehmen umgerechnet rund 210.000 Euro an zwei Deutsche, die Hinweise zum Urheber der Würmer Sasser und Netsky gegeben hatten. Das Landgericht im niedersächsischen Verden verurteilte damals einen 19-jährigen wegen Datenveränderung und Computersabotage zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und neun Monaten auf Bewährung.

Conficker
Conficker: Laut F-Secure hat der Wurm viele Gesichter.

Der Computerwurm "Conficker" verbreitet sich über eine ältere Lücke im Windows-Betriebssystem, die mit einem Patch von Microsoft geschlossen werden kann, sowie über Netzwerke. Der Wurm nutzt offenbar Konten von Administratoren aus, die mit schwachen Passwörtern geschützt sind. Zudem befällt er auch USB-Speichermedien und verbreitet sich über sie weiter.

Betroffen sind nicht nur private Computer, sondern auch schlecht gepflegte Netzwerke von Unternehmen und Behörden, die "Conficker" von innen angreift. In Österreich befiel der Wurm zum Beispiel Netzwerke von Krankenhäusern oder der Landesregierung des Bundeslandes Kärnten. In Frankreich schaltete die Marine Teile ihres Computernetzes "Intramar" aus, um eine weitere Ausbreitung von "Conficker" zu verhindern.

Weitere Informationen über das Vorgehen und Verhalten von "Conficker" sowie zum Schutz vor und zur Bekämpfung des Wurms erhalten sie in diesem Artikel..

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Beiträgeinsgesamt 4 Beiträge

Zitat: Dazu lanciert Micrososft von Zeit zu Zeit einen solchen Wurm der nur immer die alten Versionen angreift. Das Softwarehersteller Hacker und Virenschreiber beschäftigen...

Manchmal glaube ich das alles nicht. Szenario: Microsoft hat sich überlegt, wie es die Leute dazu bringt, daß sie ihre Computer und Netzwerke ständig und ohne Rückfrage mit den Servern in Redmond verbinden lassen....

Hallo Rumbozz! Es steht natürlich jeder Person und jeder Firma frei eine Belohnung auszusetzen. Aber für die Verhaftung und die Verurteilung sind ja zum Glück immer noch die Polizei und die Gerichte...

Unverschämt das eine freie Firma Kopfgeld aussetzen darf, sollten lieber ihre Bugs fixen und der Ursache entgegenwirken

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