Den Fehler am schnellsten finden
Ratgeber: Häufige PC-Fehler und deren Lösung
Rechnern wird oftmals ein Eigenleben zugesprochen, denn obwohl der "arme" Nutzer am System nichts verändert hat, geht der Computer vom einen auf den anderen Tag nicht mehr an oder arbeitet nur noch zuverlässig, wenn er wie eine "Diva" behandelt wird. Obwohl der Fehler überall stecken kann, ist eine Lösung oftmals nicht fern. Netzwelt hat die häufigsten Fehlerquellen und deren Lösung in diesem Artikel zusammengetragen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Erster Rechnerzusammenbau
- 2Rechner seit Jahren im Betrieb und plötzlich Abstürze
- 3Temperaturprobleme: Abstürze in unregelmäßigen Zeitabständen
- 4Bluescreen
- 5Die allgemeine Fehlersuche und Minimalkonfiguration
- 6Hierzu eine kleine Liste, wie eine solche Konfiguration aussieht:
- 7Festplatte: Hilfe meine Daten
- 8Arbeitsspeicher: Plötzliche Abstürze
- 9Mainboard
- 10Grafikkarte: Abstürze bei Spielen
Erster Rechnerzusammenbau
Die Spannung ist auf dem Höhepunkt, denn erstmals möchte man den selbst zusammengebauten Rechner starten. Nach Betätigen des Einschaltknopfes ertönt allerdings ein ohrenbetäubendes Piepsen aus dem Rechner. Grund hierfür ist ein vergessener Stromstecker an der Grafikkarte. Zeigt der Rechner kein Bild an, ist der korrekte Sitz der Grafikkarte zu überprüfen. Eine häufige Fehlerquelle ist auch bei der Stromversorgung des Mainboards zu beobachten. Dieses benötigt neben dem 24-Pol-Stecker auch einen Vier- oder Acht-Poligen-Stromstecker, welcher zwingend erforderlich ist. Sehr verwirrend ist zudem oft die Belegung für den Einschaltknopf und die Front-Anschlüsse. Hier hilft ein Blick in das Handbuch des Mainboards.
Rechner seit Jahren im Betrieb und plötzlich Abstürze
Der Rechner macht seit Jahren seinen Job zuverlässig und keiner beachtet den grauen Kasten in der Ecke, doch plötzlich gibt es Probleme: Der Rechner stürzt dauernd ab. Hier hilft oftmals ein Blick hinter die Gehäuse-Seitenwand. Denn oftmals ist vom Innenleben nichts mehr zu sehen und alles ist grau vom Staub umhüllt. Eine Säuberungsaktion vom Staub mit trockenen Tüchern und Wattestäbchen für die Kühlrippen hilft oftmals.
Temperaturprobleme: Abstürze in unregelmäßigen Zeitabständen
Der Rechner lief im Winter ohne Probleme, aber an einem heißen Sommertag stürzt dieser regelmäßig ab. Dieses Verhalten wiederholt sich jeden Sommer, denn viele Rechner kämpfen bereits im Winter mit zu hohen Temperaturen. Bei Raumtemperaturen von 30 Grad und mehr kann dem Prozessor oder der Grafikkarte schon einmal zu heiß werden und die Temperatur in den roten Bereich vorstoßen. Dieser ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Neue Prozessoren takten sich zuerst herunter, um bei einem weiteren Temperaturanstieg ganz abzuschalten. Ältere CPUs ziehen hingegen sofort die Notbremse.
Eine Überprüfung ist mithilfe von Software möglich. Vorsicht: Nicht immer werden die richtigen Temperaturen angezeigt. Praxisbewährte und einigermaßen zuverlässige Programme sind:

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