Buffalos Netzwerkspeicher ermöglicht den Zugriff auf die Daten von überall

Netzwerkspeicher: Buffalo LinkStation Live im Test

Sie wiegt genau tausend Gramm, ist komplett in Schwarz gehalten und mit auffallend weichen Rundungen versehen: die LinkStation Live von Buffalo. Der unter der Bezeichnung "Network Attached Storage", kurz NAS, laufende Speicher bietet neben einer 500 Gigabyte großen Festplatte auch eine Gigabit-LAN-Schnittstelle, FTP-Server, DLNA-Medienserver, BitTorrent-Client und eine USB-Schnittstelle an. Er ist als Netzwerk-Server für alle gängigen Mulitmedia-Anwendungen, etwa für Musik- und Film-Streams, geeignet.

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Buffalo -LinkStation Live - 1000 Gramm genau wiegt der Netzwerkspeicher.
1000 Gramm genau wiegt der Netzwerkspeicher.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Konfiguration: Kontrolle ist alles
  2. 2Benutzer und Gruppen: Kinderleichte Einrichtung
  3. 3Leichte Probleme: Der Energiesparmodus
  4. 4Halbzeit: Außen hui, innen erst recht
  5. 5Netzwerk: Hier fühlt sich das NAS zu Hause

Buffalo bietet die LinkStation Live mit einer Speicherkapazität von 500, 640 und 1.000 Gigabyte an. Wobei die Terabyte-Variante mit 270 Euro gegenüber der 500er Platte schon fast günstig erscheint; kosten die zusätzlichen 500 Gigabyte doch gerade einmal 60 Euro mehr. Der Hersteller bietet zwei Möglichkeiten das NAS in das lokale Netzwerk einzubinden. Der erste Weg führt über die Software-CD, der zweite über ein "Webinterface". Die Software-Variante hat gleich zu Beginn der Installation Probleme mit der Windows-Firewall. Bei drei Versuchen kommt es zu der Fehlermeldung. "Der Netzwerkspeicher konnte nicht eingebunden werden. Stellen Sie sicher, dass zum Beispiel die Firewall Ihres Rechners deaktiviert ist".

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Die LinkStation Live von Buffalo: Mehr als nur eine Netzwerk-Festplatte
Die LinkStation Live von Buffalo: Eine Netzwerk-Festplatte mit Extra-Ausstattung

Konfiguration: Kontrolle ist alles

Erst nach Deaktivierung und der anschließenden Konfiguration der Firewall funktioniert die Einrichtung unter Windows XP reibungslos, der Speicher erscheint automatisch auf dem Desktop. Zusätzlich wird er noch im Explorer in der Netzwerkumgebung geführt. Für Apple-Anwender, die das Betriebssystem Mac OS 10.2 und höher nutzen, liegt ebenfalls eine Software-CD bei. Doch auch hier ist mit einem ähnlichen Problem zu rechnen, wie es bei Windows auftritt. Mit einer älteren Apple-Version oder unter Linux bietet sich das Einrichten über das schon erwähnte Webinterface an.

Hierzu gibt der Nutzer lediglich die vom Werk voreingestellte IP-Adresse "192.168.0.100" in die Adresszeile des Browsers ein. Diese ist vergleichbar mit einem Straßennamen und der dazugehörigen Hausnummer und zeigt anderen Rechnern den genauen Netzwerk-Standpunkt der LinkStation an. Über sie gelangt der Nutzer in das Kontrollzentrum des Speichers. In diesem besteht beispielsweise die Möglichkeit über den Punkt "Netzwerk" eine eigene feste IP einzugeben. Das dient der Sicherheit und hat den Vorteil, dass die eigens erdachte Adresse nicht so schnell vergessen wird.

Buffalo LinkStation Live

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Benutzer und Gruppen: Kinderleichte Einrichtung

Möchte man die LinkStation mit vielen Rechnern und Personen teilen, bietet es sich an, öffentliche- und benutzerdefinierte Ordner zu erstellen. So erhält auch nur derjenige Zugriff, der für den entsprechenden Ordner freigeschaltet ist. Wird ein Ordner angeklickt, erscheint nach Einrichten eine User- und Passwortabfrage, öffentliche Ordner sind ohne Nachfrage zugänglich. Die erstellten Gruppen und Nutzer gelten automatisch für alle anliegenden Netzwerke, also auch aus dem Internet heraus.

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