Sony Reader PRS-505, Fujitsu FLEPia und der Plastic Logic Reader
E-Book-Reader: Alternativen zum Kindle von Amazon
Amazon stellte vor zwei Tagen seine Neuauflage des Lesegeräts für elektronische Bücher, so genannte E-Books, den Kindle vor. Doch das Internetkaufhaus ist nicht der einzige Anbieter von E-Book-Readern. Der Buchgroßhändler Libri verkauft das Lesegerät von Sony pünktlich zur Leipziger Buchmesse ab dem 11. März 2009 in Deutschland.
Inhaltsverzeichnis
- 1Inhalt
- 2Sony PRS-505: Erster E-Book-Reader in Deutschland
- 3Fujitsu FLEPia: Größer, in Farbe und mit WLAN
- 4Plastic Logic: Lesegerät aus Dresden
- 5Txtr Reader: Berliner Lesegerät für die Community
Der neue Kindle von Amazon bietet bei ähnlichem Gewicht mehr Graustufen und eine größere Speicherkapazität als die erste Ausgabe. Nach einhelliger Meinung von Bloggern und Journalisten sieht er auch deutlich besser aus als der erste E-Book-Reader von Amazon. Allerdings bietet das Internetkaufhaus den Kindle für 359 Dollar, umgerechnet etwa 275 Euro, bisher nur in den USA zum Verkauf an.
Inhalt
Sony PRS-505: Erster E-Book-Reader in Deutschland
Das E-Book-Lesegerät PRS-505 von Sony ist das erste, das Händler in Deutschland regulär und nicht nur als Import verkaufen. Die treibende Kraft ist der Buchgroßhändler Libri, der den PRS-505 für 299 Euro über den eigenen Online-Shop und über die 1.300 von Libri belieferten Buchhandlungen anbietet. Die größeren Geschäfte werden zudem Vorführgeräte des E-Book-Readers bereit halten.
Das Lesegerät PRS-505 von Sony verkaufen ab dem 11. März viele Buchhandlungen in Deutschland.
Der Sony PRS-505 gibt elektronische Bücher und andere Dokumente der Formate PDF, DOC, TXT und RTF wieder. Auf seinem sechs Zoll großen Schwarz-Weiß-Bildschirm zeigt der Reader auch Fotos an und spielt Musikdateien ab. Der Monitor nutzt weder Flüssigkristalle (LCD) noch Leuchtdioden (LED) zur Darstellung von Texten, sondern die so genannte elektronische Tinte (E-Ink). Libri bietet über seine Homepage und die Internetseiten der angeschlossenen Buchläden E-Books im offenen EPUB-Format mit Kopierschutz an. Zum Verarbeiten der Dateien ist das Programm "Digital Editions" von Adobe nötig.
Sony stattet seinen 260 Gramm schweren Reader mit einer Speicherkapazität von 192 Megabyte aus, was für bis zu 160 Buch-Titel reichen soll. Mit SD-Speicherkarten und MemorySticks von Sony lässt sich die Kapazität auf maximal 16 Gigabyte beziehungsweise 13.000 Bücher erweitern. Libri installiert auf dem silbernen PRS-505, der später auch in Rot und Blau verkauft wird, die Bücher "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer und "Querschläger" von Silvia Roth sowie Leseproben aus "Außer Dienst" von Helmut Schmidt und "Wer bin ich - und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise" von Richard D. Precht vor. Eine Akku-Ladung soll bei durchschnittlicher Lesegeschwindigkeit für das Blättern von bis zu 6.800 Seiten, die etwa 12 Romanen entsprechen, ausreichen.
Fujitsu FLEPia: Größer, in Farbe und mit WLAN
Beim Bildschirm des Lesegeräts FLEPia greift Fujitsu zwar auch auf die E-Ink-Technologie zurück, nutzt aber im Gegensatz zu Amazon und Sony die farbige Variante der elektronischen Tinte. Die ersten 1.000 Geräte wollte das japanische Unternehmen bereits 2007 in seinem Heimatland verkaufen. Aber selbst dort ist das Lesegerät mit Internetanbindung per WLAN und PDA-Betriebssystem Windows CE bis heute noch nicht für den normalen Verbraucher erhältlich. Dabei hatte sich Fujitsu bei der Vorstellung der A4 und A5 großen Geräte im April 2007 vorgenommen, im Jahr 2010 zehn Millionen Einheiten zu verkaufen.
Der Monitor ist zwar bunt, aber bisher sind die A4 und A5 großen Geräte nur auf Japanisch verfügbar.



Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 5 Beiträge
Die Akkulaufzeit ist deswegen in "möglichen umzublätternden Seiten" angegeben weil die Reader mit E-paper arbeiten. Das hat die Auswirkung das das darstellen eines Bildes KEINEN STROM kostet. Sondern...
Also, ich hab den Sony PRS-505 jetzt seit etwa einem Monat und bin begeistert! Die Textwiedergabe ist nahezu perfekt, der interne Speicher fasst bis zu 300 Texte / Bücher / Novellen und die Slots für die...
auch andere produkte wie die von irex und bookeen fehlen. wäre schön mal einen vollständigen überblick zu bekommen.
Der txtr reader wurde ganz vergessen: reader*txtr*com txtr ist übrigens ein Berliner Unternehmen.
XDA + Adobe Reader + PDF = ziemlich perfekt und immer dabei.