Neuer Online-Dienst von Google entlarvt Stromfresser

Google: "Power Meter" überwacht Energie-Verbrauch im Haushalt

Google: "Power Meter" überwacht Energie-Verbrauch im Haushalt Google arbeitet an einem Programm für den Computer, welches das Überwachen des Energie-Verbrauchs im Haushalt ermöglicht. Google zufolge können die Nutzer mit dem "Power Meter" online verfolgen, zu welcher Zeit sie wie viel Energie verbrauchen. Derzeit befindet sich das "Power Meter" in einer geschlossenen Testphase.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Von überall: Energie-Verbrauch im Internet verfolgen
  2. 2Messgerät gibt Verbrauch an Google weiter
  3. 3Ziel: Stromfresser entlarven und Energie sparen

Von überall: Energie-Verbrauch im Internet verfolgen

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"Wenn du es nicht messen kannst, kannst du es nicht verbessern." Dieses Zitat des britischen Physikers Sir William Thomson wählt Google als Leitspruch für die Entwicklung des "Power Meter". Die Aufgabe des Programmes: Den Energie-Verbrauch im Haushalt überwachen und anhand von Statistiken und Schaubildern zeigen, wo sich Stromfresser verstecken und wie sich die Stromkosten reduzieren lassen.

Messgerät gibt Verbrauch an Google weiter

Um das "Power Meter" von Google zu nutzen, ist der Einbau eines "Smart Meters" notwendig. Dabei handelt es sich um ein Messgerät, das der Stromlieferant im Haushalt installiert und das sich anschließend mit dem Google-Dienst verbindet. In den USA steht Google bereits zwecks Kooperation in Verhandlungen mit Energie-Lieferanten. Ist das "Smart Meter" mit Google verbunden, können die Endverbraucher über das "Power Meter" online verfolgen, welche Geräte wann und wie viel Strom verbrauchen. Das Programm stellt die erfassten Daten dabei nahezu in Echtzeit im Internet zur Verfügung. Hat der Anwender zu Hause seinen Herd angelassen, kann er dies vom Büro aus anhand der Verbrauchswerte erkennen.

Zum Thema Datenschutz äußert sich Google in den FAQ zum "Power Meter": Die Informationen seien zwar online abrufbar, persönliche Daten der Nutzer würden aber sicher gespeichert und seien nicht für Dritte einsehbar. Das Unternehmen lässt das Programm derzeit nach eigenen Angaben von Mitarbeitern testen. In einem YouTube-Video und auf der Google-Internetseite schildern die Tester ihre Erfahrungen.

Ziel: Stromfresser entlarven und Energie sparen

Einer berichtet davon, er habe durch das "Power Meter" über 3.000 Dollar gespart, ohne seine Lebensweise grundlegend zu ändern. Der Google-Dienst habe ihm verdeutlicht, dass etwa sein Kühlschrank und seine Glühlampen viel zu viel Strom verbrauchen. Prompt habe er die Stromfresser gegen Energie-effiziente Modelle ausgetauscht und Geld gespart.

Wann die geschlossene Testphase des "Power Meter" beendet ist, gab Google bisher nicht bekannt. Das Unternehmen versicherte jedoch, dass das Progamm nach der Veröffentlichung kostenlos zum Herunterladen bereitstehen werde. Voraussetzung zur Nutzung sei lediglich die Installation des "Smart Meters" durch den Stromanbieter.

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Beiträgeinsgesamt 4 Beiträge

Hört sich mal wieder alles gut an! Kritik: 1. Die Datensammlung beim Netzbetreiber oder Stromlieferanten kann dieser sein Geschäftsmodell optimieren. Dies bedeutet bspw. auch, dass der Preis -...

[QUOTE] So ist es!! Ich habe zum Beispiel vor einigen Jahren meine Gefriertruhe mit 170 l Fassungsvermögen abgestellt. Ich benötigte sie nicht wirklich. Ein Supermarkt in ca. 700 m Entfernung und die neuen...

Mag ja na "coole Idee" sein, aber... wenn jeder Draúf achtet, was für Geräte, Leuchtmittel etc. er kauft, braucht er so was nicht. Das Problem ist einfach nur der leichtfertige Umgang mit Energie. Frei nach...

Das ist ja eine coole Idee !!!! (;

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