Netbook mit sehr guter Tastatur und guter Ausstattung

LG X110 im Test: 10-Zoll-Netbook mit UMTS

In unschuldigem Weiß präsentiert sich das Netbook X110 von LG. Neben dem günstigen Preis hebt sich das Netbook dank des integrierten UMTS-Moduls gegenüber der Konkurrenz ab. Für 420 Euro erhält man ein praxistaugliches Mini-Notebook mit einer Bildschirmgröße von 10,2 Zoll und den für diese Klasse standardmäßig verbauten Hardwarekomponenten, wie einen Intel Atom Prozessor.

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LG X110-G: Das LG X110-G ist ein besonderer Blickfang. In dem schicken weißen Gehäuse steckt ein Intel Atom N270 mit 1,6 Gigahertz und einem Gigabyte Arbeitsspeicher für günstige 420 Euro. Zum Video: LG X110-G

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Die derzeitige Top-Drei-Liste der Netbooks von netzwelt
  2. 2Technischer Einheitsbrei mit UMTS
  3. 3Bedienung
  4. 4Akku und Lautstärke
  5. 5Fazit

Die derzeitige Top-Drei-Liste der Netbooks von netzwelt

Technischer Einheitsbrei mit UMTS

Der verbaute Intel Atom Prozessor N270 mit 1,6 Gigahertz und der ein Gigabyte große Arbeitsspeicher sind von den meisten anderen Netbooks bestens bekannt. Auch LG vertraut im Falle des X110 auf dieses Rezept. Bei der Festplatten-Kapazität schöpft der Hersteller das von Microsoft vorgegebene Netbook-Limit für eine Windows XP Lizenz mit 160 Gigabyte voll aus. Der Massenspeicher der Marke Western Digital arbeitet zudem sehr zügig. Der Zugang zur Festplatte hingegen gestaltet sich schwierig und ist nur möglich, wenn die ganze Unterseite abgeschraubt wird. Der Arbeitsspeicher lässt sich nicht austauschen.

Festplattengeschwindigkeit (HD Tune)
Minimum Maximum Durchschnitt Zugriffszeit
34,2 MB/sek. 66,5 MB/sek. 54,2 MB/sek. 16,7 ms

Ein Alleinstellungsmerkmal des LG X110 ist das integrierte UMTS-Modul von Ericsson, welches in ganz Deutschland einen Internetzugang ermöglicht, sofern eine Funkverbindung besteht. Der Karteneinschub der SIM-Karte ist hinter dem Akku versteckt. Dieser muss also zwingend abgezogen werden. Die Karte wieder herauszubekommen erfordert neben viel Geduld auch Fingerspitzengefühl, in unserem Fall also einen Schraubenzieher.

LG X110
Der kleine Schlitz für die SIM-Karte

Das matte 10,2-Zoll-Display gehört zu den besten seiner Art und lässt sich auch bei einem vergleichsweise schrägen Winkel von 50 Grad noch gut ablesen. Der hohe Kontrast ermöglicht es, die Helligkeitseinstellungen auf etwa 50 Prozent im Akkubetrieb zu senken, ohne gleich einen dauerhaften Augenschaden davonzutragen. Bei den Anschlüssen orientiert sich LG an der Konkurrenz: Drei USB-Ports und je ein LAN- und ein VGA-Anschluss sind verbaut. Der obligatorische Kartenleser ist ebenso vorhanden. Bei den drahltosen Verbindungen ist sowohl Bluetooth als auch WLAN integriert. Letzterem fehlt es allerdings am N-Standard und auch der LAN-Anschluss verfügt nicht über die schnellere Gigabit-Verbindung. Beim Surfen im Netz macht sich dies aber nicht bemerkbar.

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