Mit einem einfachen Funkgerät haben Studierende die Raumstation ISS kontaktiert
Wir haben Kontakt: Studenten funken ISS mit einfachem Funkgerät an
Die Spannung muss bei den fünf Studenten förmlich greifbar gewesen sein, als sie den Funkspruch an die Internationale Weltraumstation ISS absetzten. Sie haben es tatsächlich geschafft, ein von ihnen selbst gebautes Funkgerät so weiter zu entwickeln, damit es für den Funk dieser Größenordnung funktioniert. Ihr Professor Marc Rector nennt dieses geglückte Projekt "The First", was frei übersetzt so viel wie "Erstkontakt" bedeutet.

Selbst Professoren der Humber Universität in Toronto sind sprachlos und sagten gegenüber der Presse, dass solch eine studentische Leistung bisher nicht vorgekommen sei. In einem Video dokumentieren die Funker, wie sie mit der Raumstation den Kontakt aufbauten und hielten. Das Video finden sie unter diesem Artikel in den Links zum Thema.
Die erlösende Antwort
Der erste Versuch schlug noch fehl. Nach einigen Tüftelarbeiten sendete dann einer der fünf Studenten die wahrscheinlich wichtigste Frage seines Lebens in den Orbit. "Hallo ISS, hier spricht Gino Cunti, ich bin Student der Humber Universität in Toronto. Können Sie mich hören"? Unter starkem Rauschen folgte die erlösende Antwort: "Hier spricht Sandra Magnus und ja, wir hören sie".
Ein lautstarker Professor ballt im Video daraufhin die Fäuste, klopft einem Studenten vor Freude auf die Schulter und folgt, wie die anderen auch, dem Wink des sprechenden Cunti. Das Rauschen muss weg und dafür soll Ruhe herrschen. Schon nach einigen Minuten geht es mit klarem Funkverkehr weiter - ohne störendes Rauschen.
Eine "Philosophin" im Orbit
Studenten des Lehrgangs "Wireless and Technology" hatten nach "The First" zehn Minuten Zeit, Fragen an die Astronautin zu senden. Eine der Studenten fragte zum Beispiel, wie es sei, die Erde von der ISS aus zu betrachten. Magnus antwortete fast schon philosophisch: "Seit ich hier oben bin, sehe ich die Welt mit anderen Augen. Sie ist für mich ein Ganzes und besteht nicht mehr aus einzelnen Ländern und individuellen Menschen".
Das Projekt des Professors hat schon 2008 Form angenommen. In einem Kurs über Funk-Kommunikation weckten die Lehrenden bei den Studenten das Verlangen, weit über das Vorstellbare hinaus zu gehen. Rector war selbst nach dem Versuch sichtlich angetan und lobte mehrfach das gesamte Team:" Es ist unglaublich, was die Studenten geleistet haben. Ich bin wirklich sehr stolz auf sie".

ich finde dies ist wirklich keine meisterleistung!!! ich selber habe die ISS schon gehört und hätte auch mit der station funken können(darf leider nich da keine lizenz^^). das einzige was man dazu...
"die Sache an sich bleibt eine Sensation....Denn..." Bleibt es nicht! Jeder Kommunikationselektroniker-AzuBi kann das ab dem 2. Lehrjahr!! Das ist überhaupt keine Hexerei und wie FarFarAway schon...
Naja, nichts für ungut, aber rein theoretisch kann jeder Funkamateur ein solches Funkgerät bauen (zumindest muss er bei der Prüfung nachweisen, dass er das könnte :P ). Zudem ist die ISS nur 350Km entfernt,...
Hola meine Lieben. Da ist mir doch tatsächlich ein "Zwiebelfisch-Übersetzungsfehler" passiert. Ist aber auch nicht weiter schlimm. Denn dieser wird sogleich geändert und die Sache an sich bleibt eine...
Entschuldigung aber mein damaliger Lehrmeister funkte bereits in den 90ern mit 5 Watt vom Fahrrad aus zur MIR. Was ist daran nun besonderes? Wenn es sich um Grundschüler handeln würde OK aber Studenten???