Internet für unterwegs: Mobile Flatrates in der Übersicht
T-Mobile: Verwirrende und teure Tarife
Das Angebot namens "web'n'walk Connect L" von T-Mobile ist derzeit die teuerste Datenflatrate. Sie kostet 39,95 Euro im Monat bei einer Mindestvertragslaufzeit von zwei Jahren. Die Geschwindigkeit drosselt die Mobilfunktochter der Telekom ab der Übertragung von fünf Gigabyte in einem Monat. Neben VoIP- und P2P-Diensten schließt T-Mobile sogar die Nutzung von Instant Messaging aus.
T-Mobile bietet auch Tagesflatrates unter dem Namen "Xtra web'n'walk" für 4,95 Euro an. Bei diesen bremst der Mobilfunker die Datenübertragung nach einem Gigabyte aus. T-Mobile bietet einen web'n'walk Stick und eine web'n'walk Express Card an. Bei Abschluss eines Vertrags kosten diese 4,95 Euro beziehungsweise 19,95 Euro.
Vodafone: Gegen Aufpreis auch im Ausland nutzbar
Der Tarif "Mobile Connect Flat" von Vodafone kostet bei einer Laufzeit von zwei Jahren 34,95 Euro pro Monat. Die Geschwindigkeit drosselt Vodafone ab fünf Gigabyte Datennutzung. Für den Internetzugang mit dem Smartphone ist der Tarif "WebConnect Volume PDA" für 9,95 Euro im Monat vorgesehen. Er enthält die Übertragung von 30 Megabyte Daten.
Ohne zusätzliche monatliche Gebühren ist der Tarif "Vodafone World Data" verfügbar. In den meisten europäischen Ländern kostet die Übermittlung von 50 Kilobyte 17 Cent. In weiteren Ländern steigen die Preise auf bis zu 99 Cent pro 50 Kilobyte an. Für die Tagesflatrat "WebSession" verlangt das Unternehmen 4,95 Euro. Alle Angebote sind nur für Inhaber eines Vodafone-Handyvertrags verfügbar.
Mobilfunkdiscounter und Prepaid-Angebote
Blau.de: Prepaid und ohne Datenbremse
Neu auf dem Markt ist die Flatrate des Mobilfunkdiscounters blau.de. Für 99 Euro plus 5,90 Versandkosten bietet das Hamburger Unternehmen einen USB-Stick ohne SIM-Lock, eine SIM-Karte und 20 Euro Startguthaben für die erste Monatsflatrate an. Pro Monat kostet die Flatrate von blau.de 19,80 Euro.
Wird das Guthaben nicht rechtzeitig aufgeladen, steht die Flatrate nicht zur Verfügung und pro Megabyte berechnet der Mobilfunkdiscounter 24 Cent. Eine Grenze für die Datenübertragung, ab der die Verbindungsgeschwindigkeit gedrosselt wird, gibt es bei blau.de nicht.
Fonic: Tagesflatrate für Gelegenheitssurfer
Der Mobilfunkdiscounter Fonic bietet nur eine Tagesflatrate an. Bei einem Preis von 2,50 Euro pro Tag lohnt sich ab acht Tagen mobiler Internetnutzung bereits eine Flatrate eines anderen Anbieters. Für einen ganzen Monat würden bei Fonic sogar 70 bis 77,50 Euro fällig werden. Das Tochterunternehmen von O2 drosselt ab einem Gigabyte übertragener Daten am Tag die Geschwindigkeit.
Für den USB-Surfstick stellt Fonic 99,95 Euro in Rechnung. Neben einer SIM-Karte gehören auch fünf Tagesflatrates zum Starterpaket.
Simply: Preiserhöhung nach sechs Monaten
Der Mobilfunkdiscounter Simply versteckt seine mobile Datenflatrate und erwähnt sie auf seiner Internetseite nicht. Nur wer den direkten Weg zu simplydata.de findet, entdeckt das Angebot. In den ersten sechs Monaten kostet der Pauschaltarif 19,95 Euro, danach erhöht sich der Preis auf 29,95 Euro. Eine Mindestvertragslaufzeit gibt es nicht. Die Anschlussgebühr beträgt 24,95 Euro.
Simply drosselt die Übertragungsgeschwindigkeit nach einem Transfervolumen von fünf Gigabyte. Einen USB-Stick mit UMTS-Modem bietet Simply für 59 Euro an.
Tchibo: UMTS Flatrate derzeit nicht verfügbar
Anfang Dezember 2008 bot Tchibo einen UMTS-Surfstick für 49,95 Euro an. Darin enthalten war die erste Monatsflatrate im Gegenwert von 19,95 Euro. Das Angebot ist derzeit leider vergriffen. Gegenüber netzwelt kündigte Tchibo aber an, dass noch im ersten Quartal 2009 erneut ein UMTS-Stick angeboten wird.
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