US-Computerhersteller erwägt ins Handygeschäft einzusteigen

Spekulationen: Dell bastelt an eigenem Android-Smartphone

Spekulationen: Dell bastelt an eigenem Android-Smartphone Der für die Computer- und Notebook-Zusammenstellung bekannte US-Konzern Dell erwägt ins Handygeschäft einzusteigen. Dies berichtet das "Wall Street Journal". Im Bericht steht, dass das Projekt "Smartphone" schon lange geplant sei und es auch seit einem Jahr einen Prototypen gebe. Schon Anfang Februar soll das neue Gerät der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Bereits Anfang des Jahres brodelte es in der Gerüchteküche. Das Technik-Blog Engadget.com berichtete über Dells möglichen Einstieg ins Smartphone-Geschäft. Das Gerücht verpuffte damals sofort, auch weil es keine echten Anhaltspunkte gab. Nun ist Dell erneut in den Focus der Presse gerückt, da sich erneut Gerüchte um das erste Dell-Smartphone verdichten. Zum einen konnte das Unternehmen Ron Garriques von Motorola abwerben. Garriques war maßgeblich an der erfolgreichen RAZR-Reihe von Motorola beteiligt.

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Insider packen aus

Zum anderen sprechen erstmals Insider über den Prototypen. Er soll in zwei Varianten erscheinen: Die eine Variante arbeitet mit dem von Google offenen Betriebssystem Android, die andere unterstützt Microsofts Handy-Betriebssystem Windows Mobile. Weiter berichtet das Blatt, dass rund um Chicago Ingenieure in verschiedenen Laboren und Büros das Gerät testen und auf den Markteinstieg vorbereiten.

Eine der Varianten soll nach Aussagen der Insider mit berührungsempfindlichem Display erscheinen. Welche das sein wird, bleibt wohl bis zur Veröffentlichung ein Geheimnis. Aus dem Artikel geht zudem hervor, dass die Wirtschaftskrise nicht an Dell vorüber gegangen ist. Gerade der Verkauf der Desktop-Rechner ist in den letzten Monaten schleppend verlaufen. Ein Smartphone könnte daher frisches Geld und neue Käuferschichten anspülen.

Kein Kommentar

Spannung ist aber bis zum Schluss garantiert. So hat Dell den Bericht nicht bestätigt und will sich auch bisher noch nicht endgültig über einen Markteintritt äußern. Gegenüber dem Magazin Spiegel sagte ein Sprecher des Konzerns, dass das Angebot noch nicht vorgestellt worden sei. Daher gebe es auch in diese Richtung keine Zusagen.

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