Sündhaft teurer OLED-Fernseher ist in Deutschland erhältlich

OLED-TV: Sonys flacher XEL-1 kommt nach Deutschland

OLED-TV: Sonys flacher XEL-1 kommt nach Deutschland Sony bringt mit dem XEL-1 den zurzeit einzigen Fernseher auf den deutschen Markt, dessen Display aus organischen Leuchtdioden besteht (OLED). Mit einer Bildschirmdiagonalen von elf Zoll soll er HD Bilder in einer sehr guten Brillanz darstellen. Das Display erreicht zudem einen Kontrastwert von 1.000.000:1. Der Preis ist gesalzen: Sony verlangt stolze 4.300 Euro.

Das Display des XEL-1 strahlt durch die enorme Leuchtkraft der OLEDs stark ab und erreicht dadurch einen hohen Helligkeitswert. Dieser sorgt wiederum für ein farbenfrohes, klares und gestochenes Bild, über das sich der gut situierte Kunde freuen wird. Der Fernseher erreicht dies durch die einzeln ansprechbaren Leuchtdioden, die gegenüber herkömmlichen LED viel schneller reagieren und auch den unbeliebten "Wischeffekt" neutralisieren.

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Sony XEL-1

Sonys XEL-1: Ein teures Vergnügen

Dieser beschreibt bei den größeren Fernseher der neuen Generation einen so genannten "Bewegungsfehler" im Bild. Bei Sportsendungen beispielsweise, kann es schon mal vorkommen, dass ein Sportler einen Pixel-Schweif hinter sich herzieht. Besonders erwähnenswert ist die Dicke des Displays: Dieses misst gerade einmal drei Millimeter. Es kann 940 × 540 Bildpunkte anzeigen und erreicht damit eine Auflösungsdichte von 98 Punkten pro Zoll. Sämtliche Anschlüsse und Steuerungselemente sind in dem Standfuß des TVs eingelassen.

Unschöne Seiten: Haltbarkeit und Preis

Der OLED-Fernseher bieten derzeit aber nicht nur Vorteile. Neben dem hohen Preis stört vor allem die geringe Haltbarkeit der Technik. In Fachkreisen spricht man von ungefähr sieben Jahren. Da die OLED aber recht neu sind, sie also noch weiter verbessert werden, ist von einer kürzeren Haltbarkeit auszugehen. Ist das Gerät defekt, kann der Kunde die OLED nicht austauschen, sondern muss sich vom gesamten Fernseher trennen. Den Preis hingegen will Sony ab 2010 mit Hilfe der Massenproduktion senken. Er soll dann sogar unter den Herstellungskosten der LED-Modelle liegen. Auf der Internationalen Funkausstellung 2008 erntete Sony beim Publikum, gerade wegen der Preispolitik, Kopfschütteln.

Sony in Erklärungsnot

So gibt es diese Technik schon seit den Achtzigerjahren und gehört in den USA und Japan bereits zum Standard. Dort gibt es zum Beispiel den XLE-1 für unter 2.000 Euro. Laut Herstellerangaben ist der hohe Preis zustande gekommen, weil in Deutschland andere Hardware verbaut wird. Als Beispiel nennt Sony die qualitativ besseren Tuner-Komponenten und ein Soundmodul, das zusätzliche Hochtöner nutzt. Und, so Sony weiter, ist gegenüber dem Preis in Japan und den USA bereits die Mehrwertsteuer enthalten - die in Deutschland rund 400 Euro betragen würde.

Beiträgeinsgesamt 7 Beiträge

Komisch das hier auch wieder nach Begründungen gesucht wird warum man Produkt-Preise in US-Dollar 1 zu 1 in EURO-Preise übernimmt oder - wie in diesem Fall - sogar noch einmal kräftig aufrundet. ...

Hi, nein, das funktioniert leider nicht. Die deutsche Pal-Version ist außerdem mit einem extra DVB-T-Empfämger ausgestattet. Viele Grüße

Funktioniert ein in USA gekaufter XEL-1 auch ohne weiteres in Deutschland?

Ja, Arthur, da hast du recht, absolut unverständlich. ich hab das niedliche Teil auf der IFA gesehen. Wirklich gut aber teuer

Schlechter Kommentar, denn ohne Begründung ist er wertlos.

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