Im Test: Fünf Digitalkameras mit HD-Filmfunktion

Canon Powershot SX1 IS

Canon Powershot SX1 IS

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Canon stattet die Powershot SX1 IS mit einem 20-fachen Zoomobjektiv und einem 2,8 Zoll großen beweglichen Display aus. Zwei Mikrofone nehmen bei Videos Stereo-Ton auf. Filmaufnahmen starten und enden durch ein Druck auf eine extra Aufnahme-Taste auf der Rückseite der Kamera. Sie nimmt Videos nicht nur in HD-Qualität auf. Für Videos in Full-HD muss ein Seitenverhältnis von 16:9 ausgewählt sein. Die Bild- und Tonqualität der Powershot SX1 IS ist sehr gut. Selbst die Geräusche des Zoomobjektivs sind nur leicht wahrzunehmen. Die Kamera liegt gut in der Hand und ist einfach und angenehm zu bedienen. Über ihren HDMI-Anschluss kann die Powershot SX1 IS direkt mit dem Flachbildfernseher verbunden werden.

Die Powershot SX1 IS ist mit einem Zubehörschuh ausgestattet. Dieser ist auch bei ausgeklapptem Blitz noch nutzbar, sodass zum Beispiel Geotagging bei schlechten Lichtverhältnissen möglich ist oder ein Scheinwerfer die Videoaufnahmen erhellt. Die üppige Ausstattung hat ihren Preis. Mit einem Straßenpreis von 490 Euro ist Powershot SX1 IS die teuerste Kamera im Test. Mit einem Gewicht von 684 Gramm ist sie keine Kamera für die Hosen- oder Jackentasche. Zum Lieferumfang gehört eine kleine Gegenlichtblende, die bei Blitzaufnahmen allerdings Schatten wirft.


Fujifilm Finepix S2000HD

Fujifilm Finepix S2000HD

Die Finepix S2000HD von Fujifilm mit 15-fachem Zoom gehört mit einem Straßenpreis von rund 240 Euro zu den zwei günstigsten Kameras im netzwelt-Vergleichstest und kostet sogar weniger als die Kompaktmodelle von Panasonic und Sony. Dafür ist ihr 2,7-Zoll-Display nicht beweglich und Tonaufnahmen fertigt sie nur in Mono-Qualität an. Bewegt sich das Zoomobjektiv hinterlässt es leichte Geräusche im Video, die aber nur im Hintergrund stören. Ihr Autofokus im Videomodus arbeitet träge, aber insgesamt ist die Qualität der Filme zufriedenstellend.

Die Finepix S2000HD liegt sehr gut in der Hand. Das Teleobjektiv bewegt sich schnell und ist wie der Rest der Kamera komfortabel und einfach zu bedienen. Gesichtserkennung und der Serienbildmodus lassen sich zum Beispiel über eigene Tasten einschalten.


Panasonic Lumix DMC LX 3

Panasonic Lumix DMC LX 3

Den guten ersten Eindruck erfüllt die Lumix LX 3 von Panasonic leider nicht in der Praxis. Zwar fällt ihr Monitor mit einer Diagonalen von drei Zoll groß aus, aber das Objektiv mit 2,5-fachem Zoom bietet einen zu geringen Spielraum, vor allem im Hinblick auf den Straßenpreis, der derzeit bei rund 380 Euro liegt. Dafür erhält man eine Kamera mit Zubehörschuh und einen Extra-Schalter am Objektiv zur Auswahl des Seitenverhältnisses. Das Objektiv verfügt über ein Gewinde, an dem sich Filter oder Konverter zur Vergrößerung der Brennweite anbringen lassen.

Die Bildqualität ihres HD-Videos ist verbesserungswürdig. Ton nimmt sie zudem nur in Mono-Qualität auf. Das Objektiv bleibt während der Filmaufnahme starr und die Brennweite kann nicht verändert werden. Die Lumix LX 3 von Panasonic liegt gut in der Hand und ist mit einer Hand komfortabel zu bedienen. Ihr Objektiv ist lichtstark und liefert auch bei Zimmerbeleuchtung ohne Blitz brauchbare Aufnahmen.


Samsung NV100HD

Samsung NV100HD

Samsung betrachtet die NV100HD als zukunftsweisende Kamera. 14,7 Megapixel, ein drei Zoll großer Touchscreen sowie die HD-Filmfunktion soll möglichst viele Käufer anlocken. Doch im netzwelt-Test konnte die Kamera mit einem aktuellen Straßenpreis von 240 Euro nicht überzeugen. Zwar ist ihr Ton in Mono besser als bei der LX 3 von Panasonic. Doch vor allem bei der Bildqualität besteht noch Raum zur Verbesserung. Auch die Fotos wirken schwammig und sind nicht klar.

Das Metallgehäuse der NV100HD von Samsung ist zu glatt. Die Finger finden keinen festen Halt und die Kamera droht ständig aus den Hand zu rutschen. Die Bedienung über den berührungsempfindlichen Bildschirm ist gewöhnungsbedürftig, aber geht nach einiger Zeit leicht von der Hand. Immerhin funktionieren Lächelerkennung und die Warnung vor Aufnahmen von Personen mit geschlossenen Augen.


>>> Lesen Sie auf der nächsten Seite die Stärken und Schwächen der Sony Cybershot T500 und welche Kamera den Testsieg erringt.

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