Eee Top von Asus im Test: All-in-One-PC mit Touchscreen

Technik aus dem Netbook

Die Auswahl von Menüpunkten, das Anklicken von Kästchen oder das Scrollen über Internetseiten ist mit den Fingern deutlich besser zu bewerkstelligen als mit dem mitgelieferten Eingabestift. Sofern die Hände nicht stark verschwitzt oder verdreckt sind, sind Spuren der manuellen Bedienung kaum auszumachen. Der Touchscreen ist jedoch für Zeitgenossen tabu, die ihre Fragen oder Anweisungen mit einem Druck auf den Monitor untermalen. Bei einem Touchscreen beantwortet sich die Frage "Was passiert, wenn du hier drückst?" im selben Moment von selbst.

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Asus verbaut im Eee Top eine technische Ausstattung, die den aktuellen Netbook-Modellen ähnelt und für die beschriebenen Freizeitanwendungen ausreicht. Neben Intels Atom-Prozessor mit einer Taktrate von 1,6 Gigahertz gehören ein Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 160 Gigabyte große Festplatte zu den Hauptmerkmalen.

Asus Eee Top
Beim Eee Top bringt Asus zwei USB-Anschlüsse und ein Kartenlesegerät an der linken Seite an. Vier weitere USB-Anschlüsse sowie Audio-Schnittstellen befinden sich an der Rückseite.

Ins Internet gelangt man mit dem Eee Top über den Netzwerk-Anschluss und das WLAN-Modul mit N-Standard. Auf ein optisches Laufwerk für CDs oder DVDs verzichtet Asus. Dafür ist der Eee Top mit vielen Anschlüssen ausgestattet. Vor allem die sechs USB-Schnittstellen ermöglichen die Verbindung zu zahlreichen externen Geräten. Audio-Anschlüsse und ein Kartenlesegerät für SD-, MMC- und Memory Stick-Speicherkarten gehören dagegen auch bei Netbooks zum Standard. Die Ausstattung des Eee Top komplettieren eine 1,3-Megapixel-Webcam, Lautsprecher und ein Mikrofon.

Ein Blick in die Zukunft

Wie schon mit dem ersten Netbook, dem EeePC, ist Asus auch mit dem Eee Top Vorreiter. Die Konkurrenten Acer, Lenovo und MSI haben bereits eigene günstige All-in-One-PCs angekündigt. Aber auch Asus bleibt nicht untätig. Eee Tops mit Bildschirmdiagonalen von 20 und 22 Zoll sollen noch 2009 in den Handel kommen.

Die für Ende 2009 erwartete Veröffentlichung von Windows 7 dürfte der Durchbruch für berührungsempfindliche Monitore sein, die Gesten mit mehreren Fingern verstehen. Das aktuelle Modell des Eee Top beherrscht allerdings noch nicht das dafür notwendige Multitouch.

Asus Eee Top
Der Standfuß des Eee Top von Asus ist beweglich und ermöglicht so unterschiedliche Blickwinkel auf seinen Touchscreen.

Asus empfiehlt für den Eee Top einen Verkaufspreis von 499 Euro. In diesem Preis nicht inbegriffen ist ein DVD- und CD-Laufwerk. Externe Laufwerke zum Anschluss per USB erhält man im Handel für unter 100 Euro. Für 599 Euro legt Asus dem Eee Top noch einen Akku bei, der den All-in-One-PC von der Steckdose unabhängig macht.

Fazit

Der Eee Top ist ein Computer für den Einsatz in der Freizeit. Er eignet sich weder als Arbeitsgerät noch als Spiele-PC. Der Eee Top von Asus ist zwar das erste Gerät seiner Art, aber trotzdem schon brauchbar. Auf einen Nachfolger oder Konkurrenz-Produkte braucht man nicht zu warten. Die Bedienung über den Touchscreen funktioniert einwandfrei. Einzig auf Multitouch-Gesten mit mehreren Fingern muss man verzichten.

Weitere Informationen

Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Asus EEE TOP 1602. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Asus EEE TOP 1602. Zusätzlich haben wir zu diesem Thema folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Netbook und Asus EeePC.

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