Technik-Konzerne streichen Stellen aufgrund der Weltwirtschaftskrise
Internet & Netzwelt: Sony, Intel, Logitech und Google entlassen tausende Mitarbeiter
Die Wirtschaftskrise greift um sich, Technik-Unternehmen auf der ganzen Welt streichen Stellen. Der japanische Elektronikkonzern Sony will 2.000 Mitarbeiter in Japan entlassen. Das berichtet die Wirtschaftszeitung "Nikkei". Das Unternehmen schließt eine seiner zwei TV-Fabriken.

Inhaltsverzeichnis
- 1Sony streicht weniger Stellen als geplant
- 2Intel schließt 2009 zwei seiner Werke
- 3Logitech entlässt 15 Prozent der Belegschaft
- 4Google sucht weniger neue Mitarbeiter
Sony streicht weniger Stellen als geplant
Vor gut einem Monat, Anfang Dezember 2008, hatte Sony angekündigt, bis zu sechs Fabriken zu schließen. Der Konzern plante bis zu 16.000 Stellen zu streichen. Einem Bericht der Financial Times zufolge stellte sich das Managment gegen die Konzernspitze und ihre Pläne.
Intel schließt 2009 zwei seiner Werke
Sony ist nicht das einzige Technik-Unternehmen, das massiv Stellen streicht: Der US-amerikanische Halbleiter-Hersteller Intel schließt zwei Werke in Malaysia und auf den Philippinen. Bis zu 6.000 Mitarbeiter sind von den Schließungen betroffen. Allerdings würden nicht alle dieser Angestellten ihren Arbeitsplatz verlieren, einige könnten ihre Arbeit an einem anderen Standort weiterführen, heißt es bei Intel. Bis Ende 2009 soll die Umstrukturierung abgeschlossen sein.
Logitech entlässt 15 Prozent der Belegschaft
Die schweizer Firma Logitech, Hersteller von Computerzubehör, kündigte aufgrund eines Umsatzrückganges einen Stellenabbau an. Bei allen Produktlinien mache sich die Finanzkrise bemerkbar: Die Händler würden deutlich weniger Produkte bestellen, die Lager bei Logitech blieben voll. Das Unternehmen plant 15 Prozent der Angestellten zu entlassen, um einem finanziellen Engpass entgegen zu steuern. Weltweit sind 450 der insgesamt 3.000 Mitarbeiter betroffen.
Google sucht weniger neue Mitarbeiter
Selbst der Internet-Riese Google streicht aufgrund der Wirtschaftskrise Stellen: Wie Google vor einer Woche, am 14. Januar 2009, im offiziellen Blog ankündigte, streicht das Unternehmen 100 Arbeitsplätze aus der Abteilung für Personalsuche. Zwar würden weiterhin neue Mitarbeiter eingestellt, aus finanziellen Gründen allerdings weniger als bisher. Die Entlassungen betreffen nicht den Standort Deutschland, lediglich die USA.
Google plant zudem die Schließung von drei Forschungsstandorten in den USA, Norwegen und Schweden. Die Mitarbeiter sollen ihren Arbeitsplatz nicht verlieren, sondern an anderen Standorten zum Einsatz kommen.

Sony? Das waren doch die Pfeifen mit dem XCP Kopierschutz, wenn ich mich recht erinnere. Nicht schade drum, die stehen auf meiner Blacklist ganz oben, gleich hinter Nokia und AEG. Ich würde denen sicher keine Träne...
Tja, so wird es leider vielen Unternehmen im Moment gehen. Schade um die Arbeitnehmer.