Komfortabler Rundum-Schutz für den Rechner
Software der Woche: Deutsche Beta von Norton 360 Version 3.0
Die aktuelle Norton 360 Version 3.0 Beta steht zum kostenlosen Download bereit. Laut Hersteller verspricht die 14 Tage lang gültige Shareware einen Rundum-Schutz des Computers und soll sowohl Offline- als auch Online-Aktivitäten des Nutzers beobachten und analysieren. Viren, Würmer, Hacker und Online-Identitätsdiebstahl, so verspricht es Norton, sollen in Zukunft der Vergangenheit angehören. Die Verbesserungen gegenüber der alten Version betreffen eine optimierte Datensicherung sowie das Verwalten von Online-Passwörtern. Netzwelt hat die Beta-Version einem kurzen Test unterzogen.
Bevor der Download startet, verlangt Symantec noch nach der E-Mail-Adresse und dem Aufenthaltsort des Nutzers. Kurze Zeit später startet der 73,4 Megabyte große Download. Die Installation dauert je nach System zwischen zweieinhalb und vier Minuten. Nach Eingabe der Seriennummer, welche der Hersteller per E-Mail versendet, ist die Beta-Version 14 Tage lauffähig - inklusive Updates. Anschließend muss der Nutzer zur kostenpflichtigen Version wechseln und die Shareware ist ungültig.
Beim ersten Programmstart öffnet sich das Hauptfenster der Software. Dieses ist in vier Bereiche unterteilt: PC-Sicherheit, Identitäts-Schutz, Backup und PC-Optimierung. Die Untermenüs der neuesten Norton-Software sind klar strukturiert und selbsterklärend.
Symantec 360 Version 3.0
Die CPU- und RAM-Auslastung wird auf Wunsch in einem eigenem Fenster angezeigt.
Viel Wert legt Symantec mit Version 3.0 auf die Geschwindigkeit der Sicherheitssoftware. Bereits der Vorgänger konnte in diesem Punkt überzeugen, wie ein Test zeigt. Mit früheren Versionen erlangte das Programm den zweifelhaften Ruf "Systembremse". Symantec reagierte und gibt an, die Geschwindigkeit der Viren-Scans optimiert zu haben. Ein Geschwindigkeitsunterschied beim Arbeiten mit einem Vierkern-Prozessor und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher nach der Installation war nicht festzustellen. Ein zweiter Test auf einem System mit Intel Atom Zweikern-Prozessor mit 1,6 Gigahertz und einem Gigabyte RAM verlief ebenfalls positiv, wenngleich das System merklich mehr gefordert wurde.
Stabil und lauffähig auch auf Windows 7 Beta
Praktisch ist die automatische Ressourcenanzeige von Norton. Diese zeigt sowohl den von Norton belegten Arbeitsspeicher als auch die CPU-Last an. Der Zeiger für den Arbeitsspeicherverbrauch schlägt nur merkbar aus, wenn Einstellungen vorgenommen werden. Der Verbrauch lag unter Windows XP bei maximal zwanzig Megabyte. Wird ein Programm geöffnet, steigt der Hunger nach RAM ebenfalls kurzfristig an, um sich anschließend bei etwa zwölf Megabyte einzupendeln. Eine CPU-Belastung ist kaum vorhanden, reißt jedoch manchmal für kurze Momente nach oben aus. In dieser kurzen Probephase erwies sich die Beta sowohl unter Windows XP und Windows Vista als auch mit der aktuellen Windows 7 Beta-Version als zuverlässig und stabil.
Die Neuerungen der Norton 360 Version 3.0 betreffen vor allem die verbesserte und komfortablere Datensicherung. Als Backup-Ziel für wichtige Daten können nun unterschiedliche Speicherorte und Uhrzeiten ausgewählt werden. Besonders wichtige Daten, die eine sofortige Sicherung erfordern, lassen sich in eine Warteschlange einfügen. Diese wird erst gestartet, wenn sich der Rechner im Leerlauf befindet, um den Benutzer nicht während der Arbeit zu stören. Die Leerlaufzeit darf der Benutzer zwischen einer und 30 Minuten selbst wählen.
>>>Download der 14-Tägigen Testversion von Norton 360 3.0 Beta<<<
Mit Norton Safe Web werden unsichere Webseiten und verdächtige Online-Händler identifiziert. Symantec gibt an, dass die Daten beim Einkaufen im World Wide Web mit der neuen Version besser geschützt seien. Gleiches gilt für Online-Banking und für das automatische Anmelden auf Webseiten. Kennwörter werden selbstständig erkannt und entsprechend geschützt. Als Systemanforderungen gibt Symantec lediglich an, dass der Rechner die Windows Vista Anforderungen erfüllen soll.
Diese Beta sollten Sie nur zu Testzwecken auf einem Zweitsystem aufspielen und niemals an einem Hauptrechner. Nach der Installation haben Sie 14 Tage lang Zeit das Programm auszuprobieren, danach wird die Version ungültig. Ein Preis für die finale Version steht noch nicht fest, der Vorgänger kostet 70 Euro.
