Hallo Android: T-Mobile G1 im Test

Online-Anbindung: Google sieht immer zu

Da das Betriebssystem des G1 von Google stammt, sind Dienste wie Google Mail, der Messenger Google Talk und Google Maps bereits installiert. Der Abgleich mit Daten der Google-Konten gestaltet sich einfach: Das G1 zieht sich beispielsweise alle Kontakte aus Google Mail. Google-Kritikern dürfte diese ständige Verbindung mit den Online-Diensten sauer aufstoßen, denn Google weiß über jede Suchanfrage und jede E-Mail Bescheid, die der G1-Nutzer abschickt.

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Wegweiser: Flotte Navigation per GPS

Zur Ausstattung des T-Mobile G1 zählt ein GPS-Modul, welches das G1 in Verbindung mit Google Maps zum mobilen Wegweiser macht. Seine Position bestimmt das Android-Handy erfreulich schnell und zuverlässig. Weniger überzeugt die integrierte Digitalkamera: Mit einer Auflösung von drei Megapixeln schießt die Kamera Fotos, deren Qualität nicht an die von anderen Foto-Handys heranreicht. Für Schnappschüsse reicht sie aus.

Das G1 verfügt über einen MP3-Player. Dieser spielt Lieder in den gängigen Formaten wie MP3, WMA und WAV ab. Leider lässt das G1 dem Nutzer keine freie Wahl der Kopfhörer, es lassen sich aufgrund des speziellen Anschlusses nur die mitgelieferten Kopfhörer verwenden. In puncto Optik und Bedienung überzeugt die Musik-Wiedergabe, der Klang hingegen ist nur befriedigend. Ein Radio bietet das G1 nicht.

t-mobile g1

T-Mobile Deutschland bietet das G1 in Weiß und Schwarz an.

Zum Übertragen von Musik auf die Speicherkarte erkennt der Computer das G1 ohne vorherige Installation von Treibern als Massenspeicher. Über eine USB-Verbindung wandern Musik oder Fotos per Drag-and-Drop vom Handy auf den PC und umgekehrt. T-Mobile legt eine zwei Gigabyte fassende MicroSD-Karte bei. Diese kann der G1-Besitzer bei Bedarf durch eine Karte mit größerem Speicher ersetzen, allerdings auf eigene Kosten.

Kosten: Mit T-Mobile-Vertrag ab 25 Euro monatlich

Bei Testanrufen ins Mobilfunk- und Festnetz beweist das T-Mobile G1 seine Qualität als Telefon: Die Gesprächspartner klingen natürlich und sind stets gut zu verstehen, selbst über den Lautsprecher. Das Telefonbuch erlaubt beim Anlegen von Kontakten das Speichern von mehreren Telefon- und Faxnummern, Adressen sowie das Zuweisen von Foto und Klingelton.

Wer das G1 sein Eigenen nennen möchte, muss einen Zwei-Jahres-Vertrag mit dem Exklusiv-Anbieter T-Mobile eingehen. T-Mobile bietet das G1 mit vier unterschiedlichen Tarifen an, die monatlich 25 bis 120 Euro kosten. Beim günstigsten Tarif fällt eine einmalige Zuzahlung von 60 Euro für das Handy an, bei den übrigen Tarifen kostet das G1 lediglich einen Euro. Die genauen Konditionen der T-Mobile-Tarife finden Sie hier.

Fazit: Hässliche Schale, interessanter Kern

Beim T-Mobile G1 lohnt sich ein zweiter Blick: Optisch mag das Android-Handy abschrecken, mit Leistung und Ausstattung überzeugt das G1 dagegen. Das offene Betriebssystem Android arbeitet schnell und erlaubt zudem das Einbetten von zahlreichen zusätzlichen Funktionen.

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