Trickreicher Schädling infiziert 2,5 Millionen Systeme

Conficker: Wenn ein Windows-Wurm Katz und Maus spielt

Conficker: Wenn ein Windows-Wurm Katz und Maus spielt Conficker ist ein Schädling mit Sitzfleisch: Nachdem der Computer-Wurm bereits Ende 2008 für Furore sorgte, treibt aktuell ein neuer Ableger sein Unwesen. Obwohl mittlerweile alle Virenscanner und auch Windows selbst den Schädling erkennen, verbreitet er sich speziell in Unternehmens-Netzwerken rasant.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Wurm vs. Windows
  2. 2Trojaner-Tausendsassa
  3. 3Auf zu neuen Ufern
  4. 4Aufpassen und Passwörter

Wurm vs. Windows

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Ob Conficker oder Downadup: Unterschiedliche Bezeichnungen konnten den Wurm bislang nicht davon abhalten, Sicherheitsfirmen und Benutzern gleichermaßen die Sorgenfalten ins Gesicht zu treiben. Laut dem finnischen Virenschutz-Anbieter F-Secure hat der Schädling bereits 2,5 Millionen Windows-Rechner infiziert. Im österreichischen Kärnten legte der Wurm gar Landesregierung und Krankenhäuser lahm.

Experten gehen davon aus, dass diese Zahl in den nächsten Wochen weiter ansteigen wird. Und das, obwohl mittlerweile sämtliche Virenscanner den Conficker-Wurm erkennen, sobald er an Bord des PCs kommen will. Selbst Microsoft hat eine Sicherheits-Aktualisierung veröffentlicht und das konzerneigene Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software auf den neuesten Stand gebracht.

Conficker
Conficker: Laut F-Secure hat der Wurm viele Gesichter.

Trojaner-Tausendsassa

Der Grund für die Effizienz des Schädlings liegt in seinem komplexen Verhalten. Einmal auf dem System, vervielfältigt sich Conficker in Verzeichnissen von Movie Maker, Internet Explorer sowie in temporären und System-Ordnern von Windows. Zusätzlich erstellt er für sich selbst einen Autostart-Eintrag - so gehen die Virenschreiber sicher, dass der Schädling bei jedem Start des Betriebssystems auf der Matte steht.

Doch wo andere Viren schon Schluss machen, legt Conficker erst richtig los - und das macht ihn so unberechenbar. Der Wurm hängt sich an die wichtigen System-Prozesse svchost.exe, explorer.exe und services.exe und deaktiviert auf der anderen Seite ein halbes Dutzend Dienste, die normalerweise auf dem Computer für die Sicherheit und Fehlermeldungen zuständig sind.

>>> Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie Sie Conficker aufhalten können.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Virenschutz hier.

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Beiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Naja - kein inteligenter mensch konstruiert etwas so,dass er schlussendlich opfer seiner eigenen erfindung werden kann.jeder hält sich ihrgend wo eine verborgen hintertür auf,durch die er selber notfalls entkommen...

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