Weiterempfehlen   Leserbrief
14.01.2009
Druckversion
powered by

Erster LCD-Flachbildfernseher im Cinemascope-Seitenverhältnis

Kino im Wohnzimmer: Philips-Fernseher im 21:9-Format

Home Entertainment

Kino im Wohnzimmer: Philips-Fernseher im 21:9-Format

Der niederländische Technikhersteller Philips kündigt den ersten LCD-Fernseher im 21:9-Format an. Das Gerät erreicht damit das Seitenverhältnis von Kinofilmen. Schwarze Streifen oder abgeschnittene Ränder gehören dann nicht nur bei Kassenschlagern aus Hollywood der Vergangenheit an. Details zu "Cinema 21:9" teilt Philips nach und nach auf einer eigens eingerichteten Internetseite mit.

Der überwiegende Teil der Filmproduktionen für das Kino entstehen im Cinemascope-Format mit einem Seitenverhältnis von 2,35:1. Das Seitenverhältnis des im Fernsehbereich weit verbreiteten 16:9-Format liegt dagegen bei 1,78:1. Deswegen sind Kinofilme im Fernseher von schwarzen Balken umgeben oder an den Rändern abgeschnitten.

Der von Philips angekündigte LCD-Kinofernseher "Cinema 21:9" mit einem Seitenverhältnis von 2,37:1 gibt Kinofilme im Cinemascope-Format ohne Einschränkungen wieder. Die Bilddiagonale entspricht nicht den Abmessungen einer Kinoleinwand, sondern passt mit 56 Zoll oder 1,41 Metern ins Wohnzimmer. Die Auflösung des Bildschirms reicht mit 2.560 x 1.080 Pixeln für die Darstellung von Full-HD-Material aus.

Philips Cinema 21:9

Bild verkleinernBild vergrößern

Philips Cinema 21:9
(Klick vergrößert.)

Philips stattet den "Cinema 21:9" mit einem "Perfect-Pixel HD-Chip" aus, der die Skalierung von PAL, High Definition (HD) und Full-HD auf das Bildschirmformat vornimmt. Bis auf die Tatsache, dass das erste Modell eine herkömmliche Hintergrundbeleuchtung mit Kaltkathodenröhren (CCFL) statt der moderneren LED besitzt, gibt Philips keine weiteren technischen Details preis. Sie will das niederländische Unternehmen nach und nach auf einer Internetseite veröffentlichen. Den Link dorthin finden Sie in den Links zum Artikel.

Auch im "Cinema 21:9" baut Philips seine Ambilight-Technik, die den Bildeindruck erweitern soll, ein. Auf drei Seiten umgibt ein von Leuchtdioden erzeugtes Licht, das sich dem Bildgeschehen anpasst, den Bildschirm. Lautsprecher baut Philips nicht in den "Cinema 21:9" ein. Stattdessen bieten die Niederländer passend zum Fernseher eine AV-Anlage mit Receiver und Blu-ray-Player an.

Philips plant den "Cinema 21:9" im zweiten Quartal des Jahres in den Handel zu bringen. Der Preis steht noch nicht fest.


Autor/in: Impressum


Druckversion: 'Kino im Wohnzimmer: Philips-Fernseher im 21:9-Format'Druckversion




Links zum Artikel


Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
Neues Thema eröffnen


hansmeurer
14.01.09 16:41

Mit diesem Fernseher erhält man vertikale Streifen rechts und links vom Bild. Da ziehe ich die horizontale Streifen oben und unten vor, diese wirken sich nicht so störend wie die vertikale Streifen aus.


BreitBlicker
BreitBlicker
07.02.09 17:26

Seit ihrer Entstehung sieht die MPEG2 - Spezifikation für DVB und DVD auch das Bildseitenverhältnis von 2,21:1 (=20:9) .Warum erst jetzt Hersteller haben das gesehen ??Oder sind sie noch nie im Kino gewesen ??Obwohl natürlich toll ist daß endlich solch ein dem menschlichen Gesichtfeld mehr entsprechenderer (als 16:9) Gerät endlich produziert wird .


Neues Thema eröffnen Neues Thema eröffnen

News

7-Tage News

Neue Software auf netzwelt

Alle Updates anzeigen Top-Downloads

Kostenlose MP3 des Tages

The Shining Path
RJD2

Datum: 22.03.2010
Größe: 3,021 MB

Neue Beiträge im Forum


Werbung

computerfrage.net

www.computerfrage.net: Die große Ratgeber-Community für gute Fragen und hilfreiche Antworten

Weitere Fragen und Antworten zum Thema Computer finden Sie auf www.computerfrage.net


nach oben
RSS Feed abonnieren Nie mehr ein Update dieser Seite verpassen?
Hier klicken, um netzwelt.de zu abonnieren!

Copyright © by netzwelt.de - Kino im Wohnzimmer: Philips-Fernseher im 21:9-Format - Erster LCD-Flachbildfernseher im Cinemascope-Seitenverhältnis

AGOF

*) Netzwelt.de registrierte zuletzt 1,57 Mio. Unique User pro Monat
(Quelle: AGOF e.V. / internet facts 2009-III)
Netzwelt wird exklusiv von AOL Advertising vermarktet.

Platform-A