Shutlle X50 mit Zweikern-Atom-Prozessor
Drei neue Shuttle-Systeme: Von Atom bis Core i7
Nachdem MSI und Asus bereits All-In-One Rechner angekündigt haben und Letzterer schon verfügbar ist, greift nun Shuttle mit dem X50 als Dritter im Bunde an. Als Grundgerüst dient wie auch bei der Konkurrenz ein Intel Atom Prozessor. Vom Atom zum Intel Core i7 - Shuttle hat auf Basis der neuen High-End-Plattform zwei weitere neue Rechner vorgestellt, den H7 und H9.
Inhaltsverzeichnis
- 1Shuttle X50: All-In-One PC mit Touchscreen
- 2Shuttle H9 5800: Satte Würfelpower
- 3Shuttle H7 5800
Shuttle X50: All-In-One PC mit Touchscreen
Bei Prozessor und Chipsatz bedient sich Shuttle aus dem Desktop-Segment. Zum Einsatz kommt eine Dual-Core-Variante des Intel Atoms mit dem 945GC Chipsatz, welcher ebenfalls von Intel stammt. Dem X50 stehen zwei Ram-Slots zur Verfügung, dies erlaubt einen maximalen Speicherausbau von vier Gigabyte. Auf der CES war das Modell mit einer 80 Gigabyte großen Festplatte ausgestattet. Wie auch der Asus Eee Top besitzt der X50 ein 15,6 Zoll großes Touchscreendisplay mit einer HD-Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln.
Shuttle X50
Der Neigungswinkel kann dank des Standfußes individuell eingestellt werden.
Trotz der Desktop-Variante des Intel Atoms begnügt sich der X50 mit einem 60 Watt starken Netzteil. Netzwelt konnte mit seinem Eigenbau-Rechner mit einer ähnlichen Systemkonfiguartion als der Shuttle X50 einen Lastverbrauch von 38 Watt ermitteln. Für Netzwerkverbindungen stehen Gigabit und WLAN zur Verfügung - für externe Geräte eine Vielzahl an USB-Anschlüssen. Praktisch: Der Standfuß dient auch als Haltegriff. Bei der Wahl des Betriebssystems wird Shuttle mehrere Varianten anbieten: Linux, Windows Vista und Windows XP. Ein Start für Deutschland ist im März geplant - zu einem Preis von 500 Euro.
Shuttle H9 5800: Satte Würfelpower
Shuttle zeigte auf der Comsumer Electronics in Las Vegas erstmals auch Systeme mit Core i7 Prozessoren. Der Hersteller bringt aber nicht nur die kleine Variante, den Intel Core i7 920, in dem Würfel unter. Im H9 kommt der derzeit schnellste Desktop-Prozessor von Intel, der Core i7 965 Extreme-Edition, zum Einsatz. Der Stromverbrauch wird durch den Intel X58 Chipsatz und eine Nvidia 9800GT weiter hochgetrieben.
Hinzu kommen noch vier Gigabyte DDR3 Ram. Als Festplatte verbaut Shuttle im H9 eine Western Digital Raptor 150GB mit 10.000 Umdrehungen in der Minute. So viel Rechenpower zieht ordentlich Strom aus der Steckdose, weshalb Shuttle ein 500-Watt-Netzteil verbaut. Ein genauer Preis sowie die Verfügbarkeit sind noch nicht bekannt.
Shuttle H7 5800
Der Shuttle H7 5800 ist der kleine Bruder des H9 und ebenfalls mit einem Intel Core i7 ausgestattet, jedoch begnügt man sich mit dem kleinsten Modell der Reihe, dem Intel Core i7 920. Beim Arbeitsspeicher verbaut Shuttle zwei Gigabyte DDR3 Ram. Bei der Festplatte gibt sich der Hersteller mit 80 Gigabyte ein wenig bescheiden. Als Grafikkarte kommt die Nvidia 9800 GTX zum Einsatz. Auch bei der kleineren Core i7 Variante verbaut Shuttle ein 500-Watt-Netzteil. Ein genauer Preis und Erscheinungstermin steht noch nicht fest.
Der H7 ist mit einem Core i7 Prozessor ausgestattet
Shuttle X50
- Dual-Core Atom-Prozessor
- kleiner Formfaktor
- wettbewerbsfähige Preise
- etwas restriktiv RAM / HDD-Größen
- nicht sehr hübsch - sieht ein wenig rau aus
- Nein Zubehör im Lieferumfang enthalten


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