Zwei Standard-Objektive ersetzen ein spezielles Makro-Objektiv

Kurzfilm: Extreme Makrofotografie mit zwei Objektiven

Kurzfilm: Extreme Makrofotografie mit zwei Objektiven Egal ob Blumen, Früchte, Tiere oder Technik - Makrofotografie, also das großformatige Ablichten kleinster Details, erfreut sich wachsender Beliebtheit. Dass man dafür nicht zwangsläufig ein spezielles Makro-Objektiv kaufen muss, zeigt der Kurzfilm der Woche. Der unorthodoxe Einsatz von zwei Objektiven ermöglicht sogar sehr extreme Makroaufnahmen.

Die Macher der Seite prophotolife.com haben sich der Vermittlung professioneller Fototechniken an alle Fotografen verschrieben. Neben ausführlichen Anleitungen geben sie auch Tipps und Tricks in kurzen Videos weiter.

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Für eine Makroaufnahme im Größenverhältnis 1:1 ersetzen ein Objektiv mit einer Brennweite von 50 Millimetern und mit 100 Millimetern mit gleichem Durchmesser das spezielle Makroobjektiv. Auch Zoom-Objektive mit variablen Brennweiten, zum Beispiel 24 bis 105 Millimeter, können zum Einsatz kommen. Mit der Kombination von Objektiven mit anderen Brennweiten sind auch Abbildungen in einem noch größeren Maßstab möglich.

Das Objektiv mit der größeren Brennweite befestigt man an der Kamera und stellt es auf eine Brennweite von etwa 100 bis 105 Millimeter ein. Anschließend fokussiert man so nah wie möglich. Als zweiten Schritt stellt man den Fokus des Objektiv mit Festbrennweite mit in unserem Beispiel 50 Millimetern auf unendlich ein.

Anschließend hält man, ohne die Einstellungen zu ändern, beide Objektive mit den Vorderseiten gegeneinander. Befindet sich ein Filter auf den Objektiven, muss man sich keine Sorge um mögliche Kratzer auf der Optik machen. Die Fokussierung des Motivs erfolgt weder manuell noch automatisch, sondern durch die Bewegung des Fotografen. Er muss mit seiner Kamera und den zwei Objektiven den richtigen Abstand zum Motiv finden.

Adapterring für dauerhaften Zusammenschluss zweier Objektive

Wem diese Art der Makrofotografie zusagt und wer sie regelmäßig betreiben will, muss die Objektive nicht immer mit den Händen festhalten. Für 15 bis 30 Euro erhält man so genannte Makro-Adapterringe, die die beiden Objektive zusammenhalten.

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