Microsoft-Keynote: Beta von Windows 7 erscheint morgen
Neue Partnerschaften und altbekannte Visionen
Weitere Neuigkeiten an der Microsoft-Spitze: Ballmer gab bekannt, dass ab Februar die Komplettsysteme des Herstellers Dell allesamt nicht mehr mit Googles Anwendungen ausgeliefert würden. Stattdessen sei Microsofts Live Search sowie die vorinstallierten Live Essentials vorinstalliert. Dazu gehören Mail-Programm, Fotogalerie und Schreib-Software. Zu diesem Zweck hat Microsoft entschieden, die Live Essentials aus der Beta-Phase zu entlassen.
Weitere, eher für den US-Markt interessante, Partnerschaften sind die Integration von Facebook sowie eine Verknüpfung der Live-Suche in Handys von Verizon. Nach Angaben von Microsoft-Unterhaltungschef Robbie Bach seien die Verkaufszahlen der Konsole Xbox 360 beeindruckend. Daher werde hier weiter investiert und mit Kodu eine Entwicklungsplattform für Spiele bereitgestellt.
Als grundsätzliche Route für die Zukunft gab Ballmer an, die für Microsoft wichtigsten drei Gerätegruppen PC, Fernseher und Handy stärker miteinander verknüpfen zu wollen. Dreh- und Angelpunkt solle dabei stets Windows sein, so der Microsoft-CEO. In dem wachsenden Erfolg von Netbooks und der Idee des kostengünstigen OLPCs für Entwicklungsländer sieht er "eine Demokratisierung des Marktes, um mehr als die aktuell eine Milliarde Computernutzer zu erreichen." Die komplette Keynote finden Sie hier:
Kein Zune Phone
Trotz Gerüchten im Vorfeld gab es keine neuen Informationen zu Microsofts Musik-Player Zune. Auch ein Zune Phone im Stile von Apples iPhone präsentierte der Konzern nicht. Darüber hinaus bleibt Microsoft weiter dem Namen Live Seach für den firmeneigenen Suchdienst verbunden. Berichte, die Informationen über einen Namenswechsel zu Kumo publiziert hatten, bestätigte Microsoft ebenfalls nicht.
Netzwelt konnte die Beta-Version von Windows 7 bereits testen und hat einen Erfahrungsbericht dazu veröffentlicht.
