Das Netbook, das lieber ein "Ultra Portable PC" sein möchte

Vaio P: Sonys Interpretation eines Netbooks

Als einer der letzten Hersteller ist nun auch Sony mit von der Partie und präsentiert seine Interpretation von einem Notebook mit Intel Atom Prozessor. Das Vaio P ist jedoch kein Netbook, wie der Hersteller betont, sondern ein Ultra-Mobile-PC "UMPC" mit integrierter QWERTZ-Tastatur und einem Display mit einer besonderen Auflösung.

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Sony Vaio P - Ein echter Hingucker.
Ein echter Hingucker.

Unter einem UMPC versteht man einen besonders schlanken Rechner, wie zum Beispiel die Samsung Q1-Serie. Sony war mit dem UX1 damals sogar einer der Gründer dieses Segments. Das Sony Vaio P kann daher als der indirekte Nachfolger bezeichnet werden.

Kleiner Atom-Prozessor, LED-Bildschirm, einzigartige Auflösung

Als Prozessor kommt der "kleinere" Intel Atom mit 1,33 Gigahertz zum Einsatz. Das acht Zoll große Display verfügt über die bislang einzigartige Auflösung von 1.600 x 768 Pixeln. Für ein gutes Bild sollte die LED-Hintergrundbeleuchtung sorgen. Mit 60 Gigabyte fällt der Speicherplatz großzügig genug aus, um alle Daten jederzeit griffbereit zu haben. Beim Betriebssystem setzt sich Sony ein weiteres Mal von anderen Herstellern ab und liefert den Vaio P mit Windows Vista aus. Um hierfür gerüstet zu sein, verfügt das Notebook über zwei Gigabyte DDR2 Arbeitsspeicher. Die Akkulaufzeit gibt Sony mit bis zu vier Stunden an.

Sony Vaio P


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Im Vaio P hat Sony alle wichtigen Funkstandards untergebracht, die es derzeit gibt: WLAN mit N-Standard, UMTS, HSDPA und Bluetooth. Dank des integrierten GPS-Moduls kann das Notebook auch den Platz eines Navigationsgeräts einnehmen. Aufgrund der kleinen Abmaße von 120 x 245 x 20 Millimetern bleibt nicht viel Platz für Anschlüsse. Noch beachtlicher ist aber das geringe Gewicht von nur 638 Gramm. In der Front befindet sich ein Kartenleser und an beiden Seiten je ein USB-Anschluss. Der Display- und LAN-Anschluss wird mithilfe eines Adapters realisiert. Rechts neben dem Bildschirm hat Sony auch Platz für eine Webcam vorgefunden.

Aus der Lenovo Thinkpad-Reihe ist der Trackpoint bekannt, der beim Vaio P nur mit Anpassung von drei Tasten "G, H und B" Platz fand. Unterhalb der Tastatur in der Mitte befinden sich die dazugehörigen Tasten. Aufgrund der geringen Tiefe des Notebooks sind diese ganz nach unten bis zur Gehäusekante gerutscht. Sony bietet das Designerstück in vier verschiedenen Farben an: Emerald Green, Crystal White, Garnet Red und Onyx Black.

Die technischen Daten klingen vielversprechend und glaubt man ersten Berichten im Internet, so kommt man mit den ungewöhnlichen Abmessungen des Sony Vaio P gut zurecht. Der Erscheinungstermin ist für Februar geplant. Nicht nur die für Netbooks ungewöhnliche Ausstattung, sondern auch das Preisschild sprengt den bislang üblichen Rahmen. Die unverbindliche Preisempfehlung gibt Sony mit 1.000 Euro an.

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