Sony Ericsson C905: Pixel-Riese im Test

Wegweiser: GPS-Empfänger mit Navi-Software

Beim Speicherplatz zeigt sich Sony Ericsson spendabel: Der Hersteller legt dem C905 einen Memory Stick Micro mit einer Speicherkapazität von zwei Gigabyte bei. Dateien wie Musik oder Videos wandern entweder per USB-Kabel vom heimischen Computer auf das Handy, oder die Speicherkarte lässt sich mit Hilfe des mitgelieferten USB-Adapters mit Dateien bestücken. In beiden Fällen ist keine Installation von Software oder Treibern notwendig. Der USB-Adapter hat einen Einschub für die Speicherkarte und der Computer erkennt den Adapter wie einen herkömmlichen USB-Stick als Massenspeicher.

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Das Sony Ericsson C905 verfügt über einen integrierten GPS-Empfänger, der den Handy-Besitzern den Weg weist. Den Standort erfasst das C905 per GPS zügig. Für die Routenberechnung ohne Schritt-für-Schritt-Navigation reicht das vorinstallierte Google Maps aus. Allerdings lädt Google Maps die Karten stetig aus dem Internet, eine Daten-Flatrate ist bei häufigem Gebrauch also ein absolutes Muss. Die ebenfalls vorinstallierte 90-Tage-Testversion der Navigations-Software Wayfinder Navigator bietet im Gegensatz zu Google Maps einen größeren Funktionsumfang, beispielsweise eine schrittweise Routenführung per Sprachansage.

sony ericsson c905
Im Lieferumfang: ein USB-Adapter für die Speicherkarte.

Für flottes Internetsurfen stattet Sony Ericsson das C905 mit UMTS samt HSDPA aus. Außerdem stehen für die Datenübertragung WLAN und Bluetooth zur Verfügung. Zur Ausstattung gehören neben Internet-Browser und einem E-Mail-Client unter dem Menüpunkt "Organizer" Anwendungen wie Rechner, Kalender, Aufgabenliste und Notizen.

Freizeit statt Arbeit: Kein Business-Handy

Für Geschäftskunden eignet sich das Sony Ericsson C905 weniger. Es bietet weder Office-Programme wie Word oder PowerPoint noch dürfte der Kalender Business-Ansprüchen genügen. Auch wer den Browser häufiger nutzt, wird sich ein größeres Display wünschen. Mit einer Größe von lediglich 2,4 Zoll fällt der Bildschirm des C905 zum ausgiebigen Surfen zu klein aus.

Das Menü präsentiert sich wie von Sony Ericsson gewohnt übersichtlich, mit zwölf selbsterklärenden Symbolen im Hauptmenü. Abgesehen von den kleinen Tasten lässt sich das Sony Ericsson C905 insgesamt gut bedienen und eignet sich dank der logischen Menüstruktur für Einsteiger. Am Klang des C905 bei Telefonaten gibt es wenig auszusetzen. Die Gesprächspartner sind sowohl bei Gesprächen auf dem Festnetz als auch bei Anrufen auf andere Mobiltelefone gut zu verstehen. Der Lautsprecher verzerrt die Stimmen zwar leicht, gibt sie aber laut und verständlich genug wieder.

Fazit: Gelungenes Foto-Handy mit viel Ausstattung

Als Foto-Handy ist das Sony Ericsson C905 zu empfehlen. Die zahlreichen Kamera-Funktionen überzeugen durch die einfache Handhabung und die Qualität der Fotos stimmt. Sony Ericsson verlangt für seinen Acht-Megapixler einen stolzen Preis: 385 Euro kostet das Kamera-Handy derzeit ohne Vertrag. Dafür stimmt die Ausstattung mit GPS-Empfänger, Media-Player und HSDPA.

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