Regierungen planen Abgaben für iTunes, Internet und Co.

Verkehrte Netzwelt: Sind die alle total besteuert?

Pünktlich zum Jahreswechsel gibt es wieder kuriose Vorschläge von diversen Regierungen. Die steuern nämlich nicht nur die Bevölkerung, sie besteuern auch fleißig. Frankreich möchte Geld von den Internet-Providern, New York von iTunes und man fragt sich, ob die Sache nicht an die Wand gesteuert wird.

Apple iPod Touch - Gut einprägen: Kratzerlos bekommen Käufer ihren iPod direkt nach dem Auspacken zu Gesicht.
Gut einprägen: Kratzerlos bekommen Käufer ihren iPod direkt nach dem Auspacken zu Gesicht.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Frankreich: "Provider gelten als Rundfunksender"
  2. 2N.Y.: "Digitale Unterhaltung hilft dem Haushaltsloch"
  3. 3Steuer auf Dauerfeuer

Frankreich: "Provider gelten als Rundfunksender"

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Die französische Regierung plant derzeit die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Dabei soll ein Etat geschaffen werden, in den sämtliche Sender eine Steuer von 0,9 Prozent ihrer Gewinne einzahlen müssen. Und in der ersten Besprechung zu diesem Thema scheinen die Internet-Provider kurzerhand zu Rundfunksendern erklärt worden zu sein.

Denn auch ihnen soll die Steuer aufgedrückt werden - möglicherweise wegen der Video-Streams und Internet-Radios, deren Zugriff die Anbieter möglich machen. Der Politiker Frédéric Lefebvre hat nach Angaben des französischen Magazins 01net eine Erklärung für diesen Schritt parat: Das Internet sei ein Tummelplatz für Waffenhändler, Drogendealer, Psychopathen, Vergewaltiger und Rassisten, so Lefebvre. Was die Provider mit den Inhalten dieser Aussage zu tun haben, bleibt erst einmal ungeklärt.

N.Y.: "Digitale Unterhaltung hilft dem Haushaltsloch"

Rüber auf die andere Seite des Atlantiks, genauer gesagt nach New York. Hier sieht es finanziell schlecht aus, ein Haushaltsdefizit von umgerechnet zehn Milliarden Euro droht. Gouverneur David Peterson plant deshalb 88 neue Steuerpakete, um... nun ja, gegenzusteuern. Mit dabei ist auch ein Vorschlag, "digital übermittelte Unterhaltungsdienste" mit einer Steuer von vier Prozent zu versehen.

Apple iPod Touch

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Apple iPod Touch - Gut einprägen: Kratzerlos bekommen Käufer ihren iPod direkt nach dem Auspacken zu Gesicht.
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Gut einprägen: Kratzerlos bekommen Käufer ihren iPod direkt nach dem Auspacken zu Gesicht.

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Apple iPod Touch - Das Menü bietet verschiedene Arten der Sortierung.
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Das Menü bietet verschiedene Arten der Sortierung.

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Apple iPod Touch - Auch abendfüllende Spielfilme sind dank des großen Displays kein Problem.
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Auch abendfüllende Spielfilme sind dank des großen Displays kein Problem.

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Apple iPod Touch - Ebenfalls gelungen: Die Fotodarstellung.
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Ebenfalls gelungen: Die Fotodarstellung.

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Apple iPod Touch - Aufgeräumt: Lange wird es wohl nicht mehr dauern, bis die ersten Fremdanwendungen auf dem Touch laufen. Bis es soweit ist müssen sich Käufer mit einem, positiv ausgedrückt, aufgeräumten Startbildschirm zufriedengeben.
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Aufgeräumt: Lange wird es wohl nicht mehr dauern, bis die ersten Fremdanwendungen auf dem Touch laufen. Bis es soweit ist müssen sich Käufer mit einem, positiv ausgedrückt, aufgeräumten Startbildschirm zufriedengeben.

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Apple iPod Touch - Bei entsprechender Pflege der Musiksammlung sind in der Cover-Flow-Ansicht die Album-Bilder zu sehen. Mit dem Finger kann wie in einem CD-Laden geblättert werden.
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Bei entsprechender Pflege der Musiksammlung sind in der Cover-Flow-Ansicht die Album-Bilder zu sehen. Mit dem Finger kann wie in einem CD-Laden geblättert werden.

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Apple iPod Touch - Man muss ihn gar nicht einschalten: Beim Design des Apple iPod Touch unterliefen den Verantwortlichen kaum Fehler.
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Man muss ihn gar nicht einschalten: Beim Design des Apple iPod Touch unterliefen den Verantwortlichen kaum Fehler.


Dieser Vorstoß machte schnell als iTunes-Steuer die Runde, denn bei den Song-Verkäufen zeigt sich das Problem von Petersons Idee sehr deutlich: Aus einem 99 Cent teuren Musikstück würden inklusive Steuer 1,04 Dollar, eine psychologische Barriere wäre durchbrochen und die Attraktivität der Angebote würde sinken. Betroffen sind aber auch Software-Käufe, Video-Angebote und E-Books.

Steuer auf Dauerfeuer

Wer sich bei diesen Vorschlägen an den Kopf fasst und sie als verrückte Auswüchse realitätsferner Politiker abtut, sei gewarnt. Eine vergleichbare iTunes-Steuer gibt es in den USA bereits in sechs Staaten. Und auch in Frankreich ist trotz massiver Proteste von Internet-Anbietern und hinzugezogenen Experten die kuriose Provider-Steuer noch nicht vom Tisch. Völlig besteuert halt.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Apple iTunes hier.

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