Nach Chrome zieht Iron nach und surft aus der Betaphase
Finale Version: Web-Browser Iron verlässt Beta-Status
Google brachte am Freitag, den 12. Dezember seinen Browser Chrome aus der Betaphase. Nun wurde auch die finale Version der Chrome-Alternative Iron von der Leine gelassen und darf als vollwertige Version das Internet anzeigen. Im Gegensatz zum Google-Browser sendet Iron aber auch weiterhin keine Daten an den Suchmaschinen-Giganten.
Der Funktionsumfang von Iron ist mit dem von Chrome identisch. Nutzer dürfen sich also auf die erneut beschleunigte JavaScript-Engine V8 freuen. Der Browser kommt auch, wie schon von der Betaversion gewohnt, ohne die kritisierten Funktionen aus: Iron verzichtet ausdrücklich darauf die eindeutige Kennung bei der Installation an Google zu senden. Des Weiteren wird die Nutzer-ID während des Surfens mit dem Google-Server nicht gekoppelt.
Keine Daten für Google
Wer über den Browser die Googlesuche nutzt, wird auch nicht an der Generierung von Suchvorschlägen, die so genannte Suggest-Funktion, teilnehmen. Der Browser basiert weiterhin auf dem freien Quelltext "Chromium" und ist bei allen Diskussion rund um den Datenschutz eine echte Alternative.
Das Besondere an Iron bleibt die Tab-Funktion, wie sie auch schon im Chrome Berücksichtigung fand. Reagiert ein geöffneter Tab nicht oder friert völlig ein, wird der abgestürzte Prozess gesondert betrachtet und bearbeitet. Schließt man also den betroffenen Tab, bleiben alle anderen geöffneten Tabs erhalten. Der Browser überzeugt aber auch durch seine Geschwindigkeit, die er beispielsweise gegenüber dem als schnell bekannten Firefox als Vorteil auslegen darf. Das liegt vor allem an den nicht vorhandenen Add-ons, die beispielsweise der Mozilla-Browser zu bieten hat. Hier mangelt es dem Iron - wie auch Chrome - noch an nützlichem Werkzeug.
Ebenfalls ein erwähnenswerter Punkt ist der gute und umfangreiche Webfilter. Dieser wurde extra für die finale Version überarbeitet. Auch die Lesezeichenverwaltung wurde angepasst. Nun ist es endlich möglich, Daten aus dem Internet Explorer oder dem Firefox direkt bei der Installation zu übertragen.
Die aktuelle Version des Browsers gibt es hier zum Herunterladen.

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