Dell Inspiron Mini 12: Günstiges Subnotebook im Test

Bedienung: Alles am richtigen Platz

Dell hat beim Tastaturlayout keine Experimente gewagt und auch die F-Tasten sind im Vergleich zum Mini 9 wieder mit an Bord. Lediglich die Pfeiltasten und einige Satzzeichen wurden verkleinert. Längeres Schreiben ist auf dem Dell Inspiron Mini 12 also kein Problem.

Ein anderes Bild ergibt sich allerdings beim Touchpad. Wie auch beim Dell Inspiron Mini 9 besitzen die Touchpadtasten einen sehr schwammigen Druckpunkt und vermitteln ein minderwertiges und weiches Druckgefühl. Im geschlossenen Zustand klappt zudem das Display bei einer leichten Schrägstellung um einige Millimeter automatisch auf. Ansonsten ist die Verarbeitung gelungen.

Touchpadtasten

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Die Touchpadtasten haben einen zu weichen Druckpunkt

Zwei Versionen: Wer die Wahl hat, hat die Qual

Dell bietet das Inspiron Mini 12 in zwei unterschiedlichen Konfigurationen an. Die günstigere Variante mit einer 40 Gigabyte großen Festplatte und einem Intel Atom mit nur 1,33 Gigahertz und einer speziell angepassten Ubuntu Linux Version kostet 430 Euro. Die netzwelt vorliegende Konfiguration ist mit einem doppelt so großen Speicher ausgestattet und der Intel Atom verfügt über 1,6 Gigahertz. Als Betriebssystem liegt Windows Vista Basic bei. Für diese Konfiguration verlangt Dell stattliche 500 Euro. Die teure Variante wird in Kürze auch mit Windows XP angeboten.

Fazit: Es scheitert am Preis

Den Weg, den Dell mit dem Inspiron Mini 12 eingeschlagen hat, ist der Richtige. Das Gewicht und die nur geringfügig größeren Abmaße sind für ein Subnoteboook mit 12-Zoll-Display sehr gut. Für den alltäglichen Schreibeinsatz ist die Tastatur mit ihrem guten Layout bestens gerüstet. Aufgrund des gewachsenen Displays lässt es sich angenehmer arbeiten.

So gut das Dell Inspiron Mini 12 auch ist, es leistet sich einige gröbere Schnitzer. Die Touchpadtasten fallen wie auch schon beim kleinen Bruder sehr schwammig aus. Die Festplatte agiert zwar lautlos, bremst aber das System aus. Zu guter Letzt wäre ein stärkerer Akku wünschenswert. In der netzwelt vorliegenden Konfiguration kostet das Dell Inspiron Mini 12 saftige 500 Euro. Der hohe Preis resultiert auch daher, dass es noch keine Konkurrenznotebooks mit 12-Zoll-Display und Intel Atom Prozessor gibt. Im Jahr 2009 sollte sich das aber ändern.

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