TN Games bringt 2009 einen Helm, der den eigenen Abschuss simuliert
Kurios: Helm simuliert Kopfschüsse per Force Feedback
Das Zubehör für die Spielewelt wird immer verrückter. Das zeigt zumindest die Entwicklung eines so genannten Force-Feedback-Helms: Dieser simuliert in Spielen Kopfschüsse. Bereits im kommenden Jahr soll das vibrierende Etwas von TN Games der Shooter-Gemeinde zur Verfügung stellen. Laut Hersteller besteht keine Gefahr für den Spieler.
Der "HTX Helmet" getaufte Helm simuliert zum Beispiel in einem Ego-Shooter die auch gern genannten "schwerwiegende Erschütterungen" am Kopf. Dazu nimmt der Helm sogar vorbeifliegende Geschosse wahr und leitet diese umgehend per schlagender Vibration an den Spielenden weiter. Gerade Spiele wie etwa Dead Space oder Call of Duty - World at War könnten mit dieser Kopfbedeckung noch intensiver erlebt werden. Wie stark sich der vibrierende Schlag auswirkt, ist aber noch nicht bekannt.

Keine Gefahr für den Spieler
Ein Helm, der einen Kopfschuss simuliert, assoziiert automatisch den daraus resultierenden Schaden. Doch der Hersteller gibt Entwarnung: Zwar erlaubt der Helm besonders schreckhafte Momente, eine Gefahr soll für den Tragenden aber nicht bestehen. Die Technik baut auf einen 3D-genauen Effekt, der laut des Herstellers bei kompatiblen Spielen eine hundertprozentig realistische Umgebung verspricht.
Befindet man sich also selbst in einem Schusswechsel, werden die auf dem Bildschirm gezeigten Wahrnehmungen an den Helm in Echtzeit übertragen. Es entstehen somit keinen zeitlichen Bild-,Ton- und Vibrationsverschiebungen. Diese stören beispielsweise immer wieder bei älteren Force-Feedback-Komponenten den Spielbetrieb.
TN Games hat sich bereits in der Vergangenheit einen Namen mit extravagantem Spielzubehör gemacht. Erst im letzten Jahr sorgte das Unternehmen für eine andere realistischere Unterhaltung, als es die 3rd Space Weste vorstellte. In den Bereichen Brust, Bauch und Rücken simuliert diese die Einschüsse der gegnerischen Projektile. Die Weste arbeitet dabei mit einem Kompressor, der wiederum acht Druckkammern ansteuert. Ob der Helm wie die Weste per USB angeschlossen wird, ist eher fraglich, verspräche doch ein drahtloser Helm mehr Spielfreiheit.
