Projekt Medicase: Die letzten Arbeitsschritte
Glastüre mit Schloss
Noch war es zu früh, sich zu freuen, denn es fehlten noch zahlreiche Kleinigkeiten. Ein guter Medizinschrank muss immer verschließbar sein. Für den Schließmechanismus wurde ein zwei Zentimeter langes Stück der Aluschiene verwendet. Dieses wurde zurecht gebogen und mit zwei Löchern versehen. In eines kam eine weitere Niete und in das andere ein Gummistopper, um einen Bruch des Milchglases zu vermeiden. Der Stopper wurde zusätzlich noch festgeklebt und das Alustück mit Folie verkleidet.
Medicase: Details
Dies ist die einzige Halterung die beim entnehmen des Mainboardschlitten zu entriegeln ist.
Der Rahmen für die Seitenwände musste an der Unterseite leicht modifiziert werden.
Jetzt musste nur noch das Glas eingesetzt werden. Spätestens jetzt würde sich zeigen, ob wir exakt gearbeitet haben. Für die Halterung der Glasscheibe dienten noch jene vom ersten Medicase. Um diese sehr einfach gestaltete Halterung zu montieren, musste in zwei Aluschienen je ein Loch gebohrt werden. Nachdem die Plastikhalterungen eingepasst wurden, konnten alle vier Aluleisten vernietet werden. Zum Glück passte die Glasscheibe exakt in das Medicase und auch der angebrachte Schließmechanismus schützt vor unbefugter Inbetriebnahme.
Wie auch die Grundplatte wurde die Frontplatte mit zwölf Nieten versehen. Die letzte Tätigkeit vor der Inbetriebnahme galt den zwei Tastern. Für den Auswurfknopf am DVD-Laufwerk wurde ein Loch in die Blende gebohrt. Als Auswurfknopf dient ein abgesägter Schraubenkopf, der mit Superkleber befestigt wurde. Für die Blende verwendeten wir doppelseitiges Klebeband.
Einschaltknopf
Für den Einschaltknopf wurden leere Tablettendosen und Medizinfläschchen gesammelt. Am Ende hat das Rennen eine Tablettendose gemacht, die gegenüber der Standardgröße nur halb so hoch ist. Um den Taster richtig positionieren zu können musste die Dose mit Klopapier ausgestopft werden. Auch der Deckel der Dose musste zurecht geschnitten werden und bekam ebenfalls eine Füllung.
Im vierten Teil entscheidet sich, ob der Rechner startet oder der Aufwand umsonst war. Bilder vom gesamten Rechner sind ebenfalls im nächsten Teil zu begutachten.
Netzwelt bedankt sich bei Tobias Scharinger, der bei diesem Projekt maßgeblich mitgewirkt hat.

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