Jetzt sind Genauigkeit und Geduld gefragt
Projekt Medicase: Die letzten Arbeitsschritte
Das netzwelt-Projekt "Rechner im Apothekerschrank" nimmt Gestalt an. Im dritten Teil erhält das Medicase endlich Wände sowie einen Deckel aus Glas mit Schloss. Zudem widmet netzwelt sich den Ausschnitten für das DVD-Laufwerk.
Inhaltsverzeichnis
- 1Festplattenhalterung: Komplizierte Konstruktion
- 2Die Halterung besteht aus:
- 3Fleißarbeit
- 4Montage der Seitenwände
- 5Glastüre mit Schloss
- 6Einschaltknopf
Den ersten Teil dieser Projekt-Serie finden Sie unter diesem Link. Den zweiten Artikel lesen Sie hier.
Festplattenhalterung: Komplizierte Konstruktion
Nachdem nun alle Aluleisten, Halterungen und Platten im letzten Teil fertiggestellt wurden, fehlt noch die Festplattenhalterung. Da der Raum für die Festplatte äußerst knapp bemessen war, musste die Konstruktion für die angedachte schwebende Konstruktion mehrmals überdacht und überarbeitet werden.
Medicase: Festplattenhalterung
Dank der Muttern am Ende Halterung, kann die Festplatte ohne Schrauben eingesetzt werden.
Um die Festplatte leicht herausnehmen zu können wurde ein Ausschnitt in die Zwischenplatte gesägt.
Die Halterung besteht aus:
- 16 Muttern
- 10 Schrauben
- 6 Aluschienen
- 4 Nieten
Die beiden Gummi-Entkoppelungsringe stammen von einem Festplattenkäfig eines Cooler Master Stacker Gehäuses und sind sehr weich. Die beiden benötigten Löcher wurden nach der Fertigstellung der Festplattenhalterung in die obere, bereits vernietete Aluleiste gebohrt. In diese wird die Festplatte samt Halterung einfach eingehängt. An beiden Enden der Festplattenhalterung sind zwei Muttern angebracht, die exakt in die Entkopppelung passen. Somit kann sich die Festplatte nicht ohne Fremdeinwirkung lösen. Um ein einfaches Austauschen der Festplatte zu gewährleisten, musste zudem die Zwischenplatte angepasst werden. Hierbei wurde ein Loch von der Länge der Festplatte ausgesägt, welches bis an die erste Halterung für das DVD-Lauwerk ragt.
Fleißarbeit
Das Loch für das DVD-Laufwerk und jenes für die Blende des Mainboards stellten eine besondere Hürde dar. Um das DVD-Laufwerk samt Zwischenplatte auch wieder entfernen zu können, musste das Loch in der Aluschiene größer ausfallen als das Laufwerk selbst. Der Ausschnitt wurde um 1,5 Zentimeter verlängert. An der Seitenwand hingegen war Präzision gefordert. Die bereits vorgefertigte Blende diente dabei als Schablone. Nach dem Ausschneiden des Loches musste dieses noch zurecht gefeilt werden.

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