Versuche sollen erst im Juni 2009 wieder starten

CERN: Fotos vom defekten Teilchenbeschleuniger

Das CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung, hat Fotos des beschädigten Teilchenbeschleunigers veröffentlicht. Ihre Forschungsarbeit mit dem "Large Hadron Collider", kurz LHC, mussten die Wissenschaftler im September aufgrund einer technischen Störung einstellen. In einer Pressemitteilung gab das CERN nun offiziell bekannt, dass sie die Arbeiten im Sommer 2009 wieder aufnehmen.

Defekt - Ganze Teile des LHC haben sich verformt.
Ganze Teile des LHC haben sich verformt.

Teilchenphysik: Ein zweiter Urknall in Genf

Mit dem bisher größten Experiment dieser Art wollen die Forscher am CERN dem Geheimnis des Universums auf die Spur kommen. Mit Hilfe des riesigen LHC, der sich auf einer Länge von 27 Kilometern kreisförmig unterhalb des Forschungsgeländes bei Genf erstreckt, erzeugen die Wissenschaftler eine Art zweiten Urknall. Das Ziel: Der "Weltformel" ein Stück näher zu kommen, die alle bekannten physikalischen Phänomene erklärt und miteinander verknüpft.

Defekter Teilchenbeschleuniger am CERN

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Defekt - Ganze Teile des LHC haben sich verformt.
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Ganze Teile des LHC haben sich verformt.

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Kettenreaktion - Durch die Verformung trat das als Kühlmittel verwendete Helium aus.
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Durch die Verformung trat das als Kühlmittel verwendete Helium aus.

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Unfallstelle - In diesem Sektor kam es am 19. September 2008 zur technischen Störung.
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In diesem Sektor kam es am 19. September 2008 zur technischen Störung.

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Meterlange Bauteile - Insgesamt 53 Magneten müssen die Techniker ausbauen, säubern und reparieren.
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Insgesamt 53 Magneten müssen die Techniker ausbauen, säubern und reparieren.

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Forschungszentrum unterhalb Genf - Der LHC erstreckt sich kilometerweit unterhalb der Erde in der Schweiz.
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Der LHC erstreckt sich kilometerweit unterhalb der Erde in der Schweiz.


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Am 19. September machte ein Defekt am LHC den CERN-Mitarbeitern einen Strich durch die Rechnung: Eine fehlerhafte elektrische Verbindung zwischen zwei Magneten im Beschleuniger führte zu einer mechanischen Verformung. Die Magneten halten die beschleunigten Teilchen im LHC auf einer Kreisbahn. Durch die Verformung trat Helium, welches im Beschleuniger zur Kühlung zum Einsatz kommt, aus. Auf den veröffentlichten Fotos vom defekten LHC ist die starke Verformung zu erkennen.

Reparatur des LHC dauert bis Frühling 2009

Wie das CERN in der begleitenden Pressemitteilung schreibt, müssen die Techniker vor der erneuten Inbetriebnahme insgesamt 53 fest im LHC verbaute Magneten entnehmen. Diese meterlangen Stücke werden teils gereinigt, teils durch neue ersetzt. Bereits die Hälfte der Bauteile sei demontiert. CERN-Generaldirektor Robert Aymar zeigt sich zuversichtlich, dass es nicht erneut zu einem derartigen Zwischenfall kommt. Bleibt das CERN im selbst gesetzten Zeitplan, werden die letzten Magneten im März 2009 eingesetzt, sodass der LHC im Juni 2009 nach dem erneuten Herunterkühlen der Anlage für erste Probeläufe gestartet wird.

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in der Zeitschrift -WW- Welt der Wunder vom Juni 09 ist ein Bericht mit dem Namen: "Auf der Jagd nach den dunklen Mächten des Universums" Auf dem Eingangsbild sieht man den ...

Zitat: CERN-Generaldirektor Robert Aymar zeigt sich zuversichtlich, dass es nicht erneut zu einem derartigen Zwischenfall kommt. wie kann er das garantieren?

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