Der unter Linux-Usern beliebte Mediaplayer mit neuem Gewand

Der Wolf ist los: Amarok endlich für Windows

Der Wolf ist los: Amarok endlich für Windows Lange hat man auf ihn warten müssen, nun ist die Version Narwhal 2.0 des beliebten Amarok-Media-Players erschienen. Zwar sind noch nicht alle Funktionen aus der vorherigen Version 1.4.10 enthalten: Neben seiner neuen Oberfläche, die leicht verspielt rüberkommt, haben die Entwickler es endlich geschafft den Multi-Player auch unter Windows- und Mac-Rechnern zum Laufen zu bringen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Die Oberfläche: Individuelle Anpassung möglich
  2. 2Die neue Oberfläche:Informationen stehen im Vordergrund
  3. 3Amarok endlich für Windows
  4. 4Keine Probleme mit Last FM und Co.

Die Oberfläche lag den Entwicklern besonders am Herzen. Kam die alte Version etwas bieder daher, bringt die neue nun mehr Farbe ins Abspielen von Medien. Hierbei fällt besonders auf, dass Informationen im Vordergrund stehen. So können nicht, wie bei der alten Version, Informationen nur aus der Wiedergabeliste ausgelesen werden, sondern alle gewünschten Eckdaten rund um den Künstler sind direkt von der Haupt-Oberfläche abrufbar.

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Die Oberfläche: Individuelle Anpassung möglich

Wenn der User es möchte, kann die vorinstallierte Oberfläche individuell angepasst werden. Hierbei braucht er nur über "Applets" festlegen, welche Informationen er erhalten möchte. Neu sind auch auch die so genannten "Biased Playlists". Diese ermöglichen zum einen den Einsatz von herkömmlichen Wiedergabelisten, aber auch dynamische Playlisten werden nun besser unterstützt.

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Die neue Oberfläche:Informationen stehen im Vordergrund

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Listen ermöglichen sie es, vorhandene Dateien (.m3u oder .pls) zu generieren und automatisch über die Datenbank und deren enthaltenen Metadaten anzupassen - wie es auch zum Beispiel iTunes anbietet. Zwar kann diese Funktion auch Amarok 1.4.10, doch ist nun endlich die einfachere Bedienbarkeit für Neueinsteiger gegeben.

Amarok endlich für Windows

Und diese können sich freuen, denn endlich gibt es auch Amarok für Windows- und Mac-Rechner. Die Nutzung des Players auf den neu hinzugekommenen Systemen ist aber nur für versierte Anwender geeignet. So wird diese auch noch nicht vom Entwickler-Team mit möglichen Hilfestellungen unterstützt.

Das liegt vor allem daran, dass die Software auf der Arbeitsumgebung K Desktop Environment (KDE) basiert. Diese ist aber erst vor kurzem für Windows und den MAC entwickelt worden. Es besteht also die Gefahr, dass bei dem KDE-System und den "neuen" Betriebssystemen Fehler auftreten.

Keine Probleme mit Last FM und Co.

Eine weitere nützliche Funktion ist zweifelsohne die bessere Integration von Online-Inhalten. Konnten in der alten Variante bereits Services wie Last.FM oder MagnaTune benutzt werden, kann das neue Multitalent nun, ohne viel Tipperei, beliebige Radiosender und Musik-Online-Shops abrufen. Gerade für Nutzer, die nicht so viele Musik-Stücke auf dem Server oder der lokalen Festplatte gespeichert haben, sind die reichhaltigen Angebote aus dem Internet von Bedeutung.

Dass sich etwas tut, zeigt alleine das so genannte "KDE-Windows-Projekt". Dieses soll nicht nur die Entwicklung vorantreiben. Vielmehr sollen endlich Betriebssysteme außerhalb von Linux erreicht werden. Zum einen will man mehr Nutzer ansprechen, zum anderen erhofft man sich durch den erweiterten Entwickler-Stab mehr Innovation. Der Projekt-Name beruht auf einem Werk von Mike Oldfield namens Amarok und das Logo, welches ein Wolf zeigt, wurde durch das Inuit-Wort "Amarok" für Wolf gewählt.

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