Im Test: Die FritzBox 7270
Gute und schlechte Werte
Trotz MIMO-Effekt war die Signalstärke innerhalb der Redaktionsräume teilweise beeinträchtigt. Als beispielsweise zwischen Router und Rechner drei Wände standen, verlor der Router an Signalstärke und ein MB/s. Beim durchschnittlichen Datendurchsatz konnte das Flaggschiff daher auch nur bedingt überzeugen. Bei allen Notebooks erreichten wir eine Rate zwischen 4,8 MB/s und sechs MB/s, was circa 48 Megabits pro Sekunde (MBits/s) beschreibt. Der Stick erreichte ebenfalls nur befriedigende Werte, was allerdings auch an den Eigenschaften der USB-Schnittstelle liegt.
Dennoch: Der Hersteller verspricht bis zu 300 MBits/s, was wiederum etwa für 37,5 MB/s steht. Dieser Wert ist eher als Lockmittel zu sehen und, wie uns der Hersteller bestätigte, nur unter Laborbedingungen reproduzierbar.
Fazit
Die Fritz!Box verspricht viel und hält dabei auch meist Wort. Das Flaggschiff bietet eine komplette Telefonanlage, Modem, 4-Port-Switch, N-WLAN und vieles mehr. Auch wenn die unverbindliche Preisempfehlung von 249 Euro nicht wirklich günstig erscheint - die Summe vergleichbarer Einzelgeräte würde deutlich höher zu Buche schlagen. So kostet alleine schon ein Faxgerät um die 100 Euro. Die voreingestellte WLAN-Verschlüsselung ist ein wichtiger Punkt in Sachen Sicherheit. Hier sollten alle Hersteller gleichziehen. Die FritzBox ist das erwartete AVM-Flaggschiff und kann ohne Bedenken in den Einkaufswagen gelegt werden - auch wenn die versprochene Datentransferrate nur unter Laborbedingungen erreicht werden kann. Aber andere Hersteller kommunizieren genau so.
