Megapixel, Gesichtserkennung und Bildstabilisatoren für unter 150 Euro
Digitalkameras: Neun günstige Kompaktmodelle im Test
Nicht nur zu Weihnachten sind Digitalkameras beliebte Geschenke. Vor allem Einsteiger in die Digitalfotografie und Gelegenheitsknipser sprechen die Kamerahersteller mit ihren günstigen Kompaktmodellen an. Welche Kameras ein gutes Geschenk sind, lesen Sie in diesem Test.
Inhaltsverzeichnis
- 1Mehr Megapixel führen nicht zu besseren Fotos
- 2Agfaphoto sensor 530s
- 3Canon Powershot A470
- 4Casio Exilim EX-Z150
- 5Fujifilm Finepix J150W
- 6Panasonic Lumix DMC LS80
- 7Pentax Optio E60
- 8Rollei RCP-8527X
- 9Samsung S1070
- 10Sony Cybershot W110
Insgesamt neun kompakte Digitalkameras verschiedener Hersteller, die man zu Straßenpreisen zwischen 75 und 150 Euro erhält, hat sich netzwelt genauer angeschaut. Da es sich um Modelle für Einsteiger handelt, lag das Augenmerk beim Test nicht nur bei der Bildqualität, sondern auch bei der Bedienung und der Auslöseverzögerung. Schließlich soll eine Einsteigerkamera es Neulingen möglichst einfach machen Fotos aufzunehmen.
Für sein Geld erhält man bei den Kompaktkameras sehr unterschiedliche Ausstattungen. Der Durchmesser der Displays auf den Kamerarückseiten, die als Sucher, Menüanzeige und Bildbetrachter dienen, beträgt zwischen 2,4 und drei Zoll. Umgerechnet ist das ein Unterschied von 1,6 Zentimetern. Der Zoombereich der Objektive liegt zwischen drei- und fünffach. Die Auflösung schwankt zwischen fünf und zehn Megapixeln. Energie bezieht die eine Hälfte aus Lithium-Ionen-Akkus, die andere aus Batterien oder Akkus vom Typ AA.
Eine Filmfunktion bieten alle Kameras. Sie nehmen Videos in VGA-Qualität mit maximal 640 x 480 Pixeln und 30 oder 20 Bildern pro Sekunde auf. Bis auf die Cybershot-Kamera von Sony verwenden alle SD-Karten als Speichermedien. Die schwerste Kamera wiegt mit Akku und Speicherkarte 215 Gramm und eignet sich damit immer noch als ständiger Begleiter in der Jackentasche.
Mehr Megapixel führen nicht zu besseren Fotos
Hersteller, Elektromärkte und Internethändler bewerben Digitalkameras hauptsächlich mit den Megapixeln, also der Auflösung. Darauf sollte man seine Kaufentscheidung nicht stützen. Die Bildqualität nimmt bei Auflösungen von über sechs Megapixeln wieder ab. (Siehe 6mpixel.org in den Links zum Artikel) Dies liegt an der Größe des Bildsensors. Bei Kompaktkameras reicht seine Fläche nur für sechs Megapixel aus. Bei allen Auflösungen darüber drängeln sich auf der gleichen Fläche nur mehr und vor allem kleinere Bildpunkte. Bessere Bilder nehmen sie nicht auf, vielmehr nehmen Störungen im Bild zu. In unserem Test wird dies besonders bei der Finepix J150W von Fujifilm mit zehn Megapixeln deutlich.
Neun kompakte Digitalkameras im Test: Testbilder
Mit fünf Megapixeln die geringste Auflösung, etwas zu hell, ansonsten brauchbar.
Megapixel sind nicht alles, trotz zehn Megapixeln und Blitz Farbstich durch Neonröhre und bei 100%-Ansicht starke Störungen im Bild. Die schlechteste Aufnahme im Test.
Trotz Blitz leichter Farbstich von der Zimmerbeleuchtung, ansonsten ein gutes Bild.
Trotz Blitz leichter Farbstich von der Zimmerbeleuchtung und bei ISO 200 ISO schon mit Bildrauschen.
Unangenehmer Farbstich von der Zimmerbeleuchtung trotz Blitzeinsatz. Leichtes Bildrauschen schon bei ISO 160 und schlechte Fokussierung.
Guter Blitz, gute Farben, aber leichte Unschärfen durch zu viele Megapixel.
Leichter Farbstich trotz Blitz durch Zimmerbeleuchtung, sonst gute Farben. Geringe Tiefenschärfe, aber fokussierter Bereich gestochen scharf.
Für die meisten Verwendungszwecke reichen außerdem sechs Megapixel völlig aus. Ausdrucke auf A3 sind kein Problem und selbst der Full-HD-Fernseher kann nur 1.980 x 1.080 Pixel, also etwas mehr als zwei Megapixel, darstellen. Um Bilder im Internet hochzuladen oder per E-Mail zu versenden, sollte man sie verkleinern. So belasten weniger Daten den Internetanschluss und nur Monitore mit 22 oder 24 Zoll verfügen über eine Auflösung, die sich im Bereich von Full-HD bewegt.
Fujifilm Finepix J150w
Bei der Fujifilm Finepix J150w handelt es sich um eine digitale Kompaktkamera, mit 10 Megapixel CCD Sensor. 5x optischer Zoom, 3“ LCD Display, Szenen Modi, Gesichtserkennung, Bildstabilisator, Rote Augen Entfernung und Videoaufnahmefunktion gehören zur weiteren Ausstattung. Als Speichermedium werden SD und SDHC Speicherkarten unterstützt. Verbindung zum PC wird per USB hergestellt.
Samsung S1070
Die Samsung S1070 ist eine 10,2 Megapixel-Kamera, die mit ihrem 3-fach-optischen und 5-fach-digitalen Zoom Bilder in einer Maximalauflösung von 3.648 x 2.736 Bildpunkten schießen kann. Außerdem kann sie Videos im MPEG-4 Format, bei 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Das intelligente Helligkeitssystem, die intelligente Gesichtserkennung sowie die digitale Bildstabilisierung helfen dabei, dass stets gute Fotografien entstehen. Der interne 16 MB große Speicher kann mit SD- bzw. SDHC-Speicherkarten um bis zu 8 GB erhöht werden. Die S1070 wiegt dabei leichte 120 g und ist in den Farben weiß, schwarz, rosa oder silber erhältlich.




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Ich bin noch stolzer Besitzer der legendären Fuji F30. Und je mehr ich über neue Kameras lese, umso mehr hoffe ich, dass sie ewig leben wird. Selbst auf 1600 ISO geschossene Bilder aus der kleinen 6MP-Cam...