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Plastikrakete: Asus N50VN im Test
Sehr schnelles Notebook mit vielen Anschlüssen

von Roland Haberer Uhr veröffentlicht

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Das Küken der neuen N-Serie, das Asus N10e, war erst vor kurzem im netzwelt-Test. Mit dem Asus N50VN steht nun das Flaggschiff in der Redaktion. Im Inneren des über drei Kilogramm schweren Plastikklotz werkelt pfeilschnelle Hardware, aber auch die Akkulaufzeit im Officebetrieb kann sich sehen lassen.

Hardwareausstattung: Office- und spieletauglich

Asus hat bei der Hardwareausstattung einen guten Kompromiss zwischen Preis und Leistung im Auge behalten. Der verwendete Prozessor, ein Intel Core 2 Duo T9400, gehört zu den schnellsten mobilen Prozessoren und taktet mit 2,53 Gigahertz. Je nach Auslastung und Modus schwankt der Takt zwischen 2,53 Gigahertz und 1,6 Gigahertz. Auch beim Arbeitsspeicher hat Asus voll zugeschlagen und verbaut vier Gigabyte DDR2 RAM. Als Grafikkarte kommt eine Nvidia Geforce 9650M GT zum Einsatz. Diese kommt vor allem bei neuen Spielen in Bedrängnis, kann diese aber mit mittleren Einstellungen meist ruckelfrei darstellen.

Asus N50VN: Für 1.000 Euro kein Schnäppchen.

Die Festplatte bietet mit 320 Gigabyte ausreichend Speicherplatz. Die Auflösung beträgt für ein 15,4-Zoll-Display übliche 1.280 x 800 Bildpunkte. Asus verbaut einen spiegelnden Bildschirm. Die Anschlussvielfalt beeindruckt: Drei USB-Ports und je ein Firewire-, ein VGA- und ein LAN-Anschluss bilden die Basis. Zusätzlich befindet sich an der Front ein eSata-Anschluss und an der linken Seite ein HDMI-Ausgang. WLAN im N-Standard, Bluetooth, Kartenleser und eine Webcam mit einer Auflösung von zwei Megapixeln runden den vollständigen Funktionsumfang ab.

Asus N50VN
3D Mark 06 (1280 x 1024)4751
Cinebench R10 32bit (1 CPU)2798
Cinebench R10 32 bit (x CPU)5253
Winrar 3.71 (4,5 GB zippen)34:12 min.
HDD Tune Minimum25,0 MB/sek.
HDD Tune Maximum60,8 MB/sek.
HDD Tune Durchschnitt45,2 MB/sek.
HDD Tune Zugriffszeit18,1 ms

Bedienung und Verarbeitung: Sensortasten und viel Plastik

Mit jeder Notebook-Generation wächst die Anzahl der berührungsempfindlichen Tasten. Das Asus N50 besitzt derer 14. Über diese lässt es sich zwischen den einzelnen Betriebsmodi des Notebooks hin- und herschalten, wie auch das Touchpad deaktivieren. Gleich fünf Tasten sind für die Lautstärkeregelung verantwortlich - hier wäre ein einfaches Rad am Gehäuserand die komfortablere Alternative gewesen. Über die verbleibenden vier Tasten wird der Player im Windows Media Center angesteuert.

Asus hat dem N50VN einen separaten Ziffernblock spendiert. Um dies platztechnisch zu ermöglichen, sind die Tasten der Zahlen um wenige Millimeter schmaler als jene der Buchstaben. Auch die Größe der Pfeiltasten wurde dem Ziffernblock angepasst. Aufgrund der geringen Abstände zwischen den Drückern kann dies bei längerer Spielzeit für die Finger sehr anstrengend werden, beim Schreiben mit der Tastatur gibt es hingegen keinerlei Beanstandungen.

Ein gravierender Kritikpunkt sind die sehr lauten Touchpadtasten. Diese hinterlassen beim Drücken keinen hochwertigen Qualtitätseindruck und sind in Räumen mit mehreren Personen störend laut. Die Verarbeitungsqualität lässt sich in die Schublade "Mittelklasse" stecken, wenngleich das Gehäuse nur aus Plastik besteht. Hochwertigere Materialien wären bei einem Verkaufspreis von 1.000 Euro angebracht.

  • Das Notebook besitzt auch einen Ziffernblock.
  • Der Deckel besteht lediglich aus schwarzem glänzenden Plastik.
  • Das Notebook ist über vier Zentimeter hoch.
  • Auch der ExpressCard-Slot und ein Kartenleser dürfen nicht fehlen.
  • An der Front ist der eSata-Anschluss positioniert.
  • Das Notebook wird selbst unter Last nicht übermäßig laut.

Akkuleistung und Gewicht: Spagat zwischen Geschwindigkeit und Mobilität

Trotz der äußerst leistungsstarken Hardware hat Asus die Mobilität nicht ganz außer acht gelassen. Mit einem Gewicht von 3,1 Kilogramm ist das Asus N50VN kein Leichtgewicht - für ein großes Notebook aber noch akzeptabel. Die von netzwelt ermittelte Akkulaufzeit ist im Officebetrieb mit zweieinhalb Stunden gut. Unter Vollast macht sich vor allem die stromhungrige Grafikkarte bemerkbar - bereits nach einer guten Stunde streicht das Notebook die Segel. Sehr gut gefallen hat netzwelt die Kombination aus Akkuabdeckung und Akku. Diese ermöglicht ein Entfernen der Batterie ohne ein großes Loch zu hinterlassen. Zudem bleibt der Akku besser geschützt.

Akkuleistung
Spielen65 min.
Film110 min.
Office150 min.
Lautstärke
idleLast
36,8 db39,7 db

Fazit: Ausgewogener Allrounder im Plastik-Mantel

Die Technik des Asus N50VN ist sehr ausgewogen und auch zum Spielen eignet sich das Notebook. Je nach Spiel-Titel muss unter Umständen die Grafikqualität zurückgeschraubt werden. Auch die Anschlussvielfalt kann dank HMDI und eSata überzeugen. Die Verarbeitungsqualität ist durchschnittlich, die äußere Hülle besteht leider vollständig aus Plastik. Die größte Schwäche leistet sich Asus unverständlicherweise bei den Touchpadtasten. Sie sind sehr laut und hinterlassen nach jedem Klick ein ungutes Gefühl in der Fingerspitze.

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Das Küken der neuen N-Serie, das Asus N10e, war erst vor kurzem im netzwelt-Test, nun steht mit dem Asus N50VN das Flaggschiff in der Redaktion. Im Inneren des über drei Kilogramm schweren Plastikklotzes werkelt sehr flotte Hardware, aber auch die Akkulaufzeit im Officebetrieb kann sich sehen lassen.

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Plastikrakete: Asus N50VN im Test
Das Küken der neuen N-Serie, das Asus N10e, war erst vor kurzem im netzwelt-Test, nun steht mit dem Asus N50VN das Flaggschiff in der Redaktion. Im Inneren des über drei Kilogramm schweren Plastikklotzes werkelt sehr flotte Hardware, aber auch die Akkulaufzeit im Officebetrieb kann sich sehen lassen..
http://www.netzwelt.de/news/79113-plastikrakete-asus-n50vn-test.html
2008-12-11 17:21:00
News
Plastikrakete: Asus N50VN im Test