Hewlett Packard will mit neuer Display-Technik den Markt erobern

Hewlett Packard: Serienreifes flexibles Display vorgestellt

Hewlett Packard: Serienreifes flexibles Display vorgestellt Das "Flexible Display Center" der Arizona State University hat vor kurzem versprochen, in spätestens drei Jahren ein hauchdünnes, dazu flexibles Display zu entwickeln. Dieses Versprechen haben die Forscher nun in Zusammenarbeit mit dem Computer-Konzern Hewlett Packard (HP) frühzeitig in die Tat umgesetzt: Gestern, am 08. Dezember 2008, stellte die Gemeinschaft in Arizona den Prototypen eines flexiblen und flachen Displays vor.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Flexible Displays sollen in einigen Jahren überall erhältlich sein.
  2. 2Gutenberg-Technik: Alt, aber gut
  3. 3Nur Schwarz und Weiß

"Wir wollen die Kosten von traditionellen flachen Anzeigen senken und ihre Funktionalität vergrößern", sagte Carl Taussig, Direktor der HP-Laboratorien, der sich auf Informationsoberflächen spezialisiert hat. Seine Aussage beschreibt die Funktionalität dieser Displays. Sie sind so dünn wie ein Blatt Papier, bestehen vollständig aus Plastik, sind dadurch unglaublich leicht in ihrer Beschaffenheit und benötigen weniger Strom als herkömmliche Displays.

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Flexible Displays sollen in einigen Jahren überall erhältlich sein.

Gutenberg-Technik: Alt, aber gut

Um diese Funktionalität auch technisch umzusetzen, bediente sich HP einer alten Idee des Buchdruckerfinders Gutenberg. Das Unternehmen schuf mit einer Art Presse, wie sie auch heute in der modernen Zeitungsproduktion genutzt wird, einen Herstellungsprozess, der sogar schon jetzt eine Massenproduktion zulassen würde. In den ersten Testläufen liefen vor einigen Tagen riesige Plastikstücke durch die Pressen und konnten nach Fertigung, genau wie Zeitungspapier, den Größen entsprechend zugeschnitten werden.

Nur Schwarz und Weiß

Auch wenn es schon kleinere flexible Farbdisplays gibt, kann dieser Prototyp lediglich Schwarz und Weiß anzeigen. Aber Taussig sieht in naher Zukunft schon mehrfarbige, große Displays. HP hat das Unternehmen PowerFilm Solar für die Herstellung engagiert, das sich seit Jahren auf flexible Sonnenkollektoren spezialisiert hat. Über den Preis hat sich HP dagegen noch nicht geäußert. Dazu sei es laut HP-Angaben auch viel zu früh.

So soll der Zeitplan des Flexible Display Centers nicht vorzeitig verkürzt werden. Die Partner sind sich einig, dass es noch ungefähr zwei bis drei Jahre dauern wird, um nutzbare Geräte vorzuzeigen. Aber der erster Abnehmer steht schon bereit: Die Displays werden während dieser Probezeit für die amerikanische Armee verfügbar sein und von ihr auch getestet werden.

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