Navis für Reiselustige, Stau-Hasser und Viel-Telefonierer
Einkaufsberater: Navigationsgeräte ab 100 Euro
Wer im Straßendschungel nicht auf eine unhandliche Landkarte aus Papier angewiesen sein will, findet in portablen Navigationsgeräten praktische Wegweiser. Die kleinen Geräte sind nicht fest im Auto verbaut, sondern lassen sich mit wenigen Handgriffen per Saugnapf an der Frontscheibe befestigen. Somit lohnt sich auch die Anschaffung eines Familien-Navigationssystems, das ohne Probleme bei Bedarf das Auto wechselt.
Inhaltsverzeichnis
- 1Gute Einsteiger-Navis bereits ab 100 Euro
- 2Navi für den Einsatz im Auto und zu Fuß: Garmin Nüvi 205T
- 3Wegweiser mit integriertem Reiseführer: Falk M4
- 4TMC-Empfänger warnt vor Stau: TomTom One Traffic
- 5Fahrspurassistent vermeidet Irrwege: Navigon 1210
- 6Großer Touchscreen für große Finger: Medion GoPal 4235
- 7Navi mit Multimedia-Player und Freisprech-Funktion: TomTom Go 730T
- 8Flaggschiff mit Maximal-Ausstattung: Navigon 8110
- 9Fazit: Für jeden Anwendertyp gibt es einen Spezialisten
Gute Einsteiger-Navis bereits ab 100 Euro
Als Geschenk eignet sich ein Navigationssystem für alle, die viel unterwegs sind. In der Regel sind portable Navigationsgeräte auch für Navi-Neulinge das Richtige: Die Symbole auf den Touchscreens der Geräte sind meist selbsterklärend, die Eingabe der Zieladresse schnell Routine. Das Auffinden der Position per GPS erfolgt selbständig, aktuelle Modelle benötigen dafür zehn bis maximal vierzig Sekunden. Gegen Vertipper und die Eingabe von nicht existierenden Straßennamen hilft die Autovervollständigung, die mit jedem Buchstaben die Straßen anzeigt, die gemeint sein könnten.
Portable Navis lassen sich per Saugnapf-Halterung leicht an der Windschutzscheibe befestigen.
Um Langfinger müssen sich Besitzer eines portablen Navis wenig Gedanken machen. Die Geräte lassen sich einfach aus der Halterung herausnehmen und in die Tasche stecken. Einige haben Einbuchtungen, mit denen die Geräte in der Halterung einhaken, andere halten magnetisch. So können Diebe höchstens die nackte Halterung mitnehmen, das Navi ist sicher.
Bei der Wahl des richtigen Navigationssystems helfen ein paar Grundfragen: Angefangen mit der Frage nach dem Einsatzort. Navis gibt es wahlweise mit dem Kartenmaterial "D-A-CH", das Karten für die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz enthält, mit Europakarten oder aber Kartenmaterial für Amerika oder Asien. Ein günstiges Navigationsgerät für den Einsatz in Deutschland bietet beispielsweise Garmin an: Das Garmin Nüvi 205T mit D-A-CH-Karten kostet lediglich einhundert Euro.
Günstiges Einsteiger-Navi für 100 Euro: Garmin Nüvi 205T mit 3,5-Zoll-Display und knapp 150 Gramm Gewicht.
Navi für den Einsatz im Auto und zu Fuß: Garmin Nüvi 205T
Dieses Navi kann nicht nur im Auto zum Einsatz kommen: Verschiedene Modi erlauben, das Nüvi 205T als Fußgänger oder auf dem Fahrrad zu nutzen, eine Befestigung für den Lenker ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten. Nicht jedes Navi können Fußgänger nutzen: Beispielsweise bezieht das Nüvi Bereiche wie Fußgängerzonen bei der Routenberechnung mit ein, die mit dem Auto nicht befahren werden dürfen. Um den integrierten Akku des portablen Navis zu laden, muss es entweder per beigelegtem Kabel an den Zigarettenanzünder im Auto angeschlossen werden oder per USB-Kabel an den Computer. Das USB-Kabel liegt beim Garmin Nüvi 205T nicht bei.
Ein mobiles Navi mit integriertem Reiseführer und 3,5-Zoll-Display: Falk M4.
Wegweiser mit integriertem Reiseführer: Falk M4
Wer neben der reinen Routenplanung und Navigation Informationen über seine Umgebung abrufen möchte, findet in Modellen mit integriertem Reiseführer den richtigen Wegbegleiter. Das M4 von Falk bietet Informationen zu Sehenswürdigkeiten mit Bildern und Text sowie eine computergenerierte Sprachausgabe, die jedoch etwas holprig klingt. Eine praktische Funktion: Mit einem Klick lässt sich die Route zum entsprechenden Sightseeing-Tipp berechnen. Die Kombination aus Navi und digitalem Reiseführer kostet etwa 120 Euro.
Einkaufsberater Navis
Beim Kauf sollten Sie darauf achten, wie nah sie das Navi gerne vor sich haben möchten. Links das Modell Medion GoPal, rechts das TomTom One.
Das Navigon 1210 lässt sich sehr weit in der Halterung zur Seite drehen.
Der Hersteller bietet mit Map Share die Möglichkeit an, die Karten zu verändern, falls beispielsweise Straßen gesperrt werden.
Das Falk M4 bietet Informationen zu Sehenswürdigkeiten und berechnet auf Wunsch ohne zusätzliche Zieleingabe den direkten Weg dorthin.
Neben dem Aussehen und der Art der Halterung spielen bei der Kaufentscheidung spezielle Funktionen wie Staumelder oder Multimedia-Funktionenen eine Rolle.
Das Navigon 8110 hat eine sehr lange Halterung, lässt dafür aber auch wenig Bewegungsspielraum.
Das Bild zeigt das Falk M4, das Navigon 1210, das Medion GoPal E4235, das TomTom One Traffic und das Garmin Nüvi 205T.
Das TomTom Go 730T und das Navigon 8110 bieten zusätzlich zu einer ausgereiften Navigation eine Freisprecheinrichtung fürs Handy, FM-Transmitter und MP3-Player.
Links zum Thema
- Navigationssysteme im netzwelt-Test
- Reiseführer-Navi: Falk M4
- Navis von Navigon
- Breitbild-Navi Medion GoPal E4235
- Navis von TomTom
- Einsteiger-Navi Garmin Nüvi 205T
