Im Weltall hört dich keiner schreien
Horror-Shooter mit Atemnot: Dead Space im Test
Wenn aus einer Routine-Mission ein Alptraum wird, verunstaltete Monster Ihnen in dunklen Gängen auflauern und die Nackenhaare sich partout nicht wieder anlegen wollen - dann befinden Sie sich mitten in Dead Space. Der Shooter von Electronic Arts spart nicht an Atmosphäre und Gewalt.
Inhaltsverzeichnis
- 1Verdächtiges Schweigen
- 2Ganzheitlich unheimlich
- 3Schwereloses Sterben
- 4Fazit: Packender Weltraum-Nervenkitzel
Verdächtiges Schweigen
Es sind die allzu gewöhnlichen Tage, an denen die größten Katastrophen passieren. In der Rolle von Isaac Clarke, seines Zeichens Reparaturexperte, werden Sie auf eine Mission geschickt: Die USG Ishimura, das größte Raumschiff zum Abbau von interplanetaren Rohstoffen, reagiert nicht mehr auf Funksprüche. Da ein Defekt vermutet wird, fliegen Sie mit kleiner Besatzung kurzerhand dorthin, um nach dem Rechten zu sehen.
Das Interesse ist dabei nicht nur beruflicher Natur, denn Clarkes Verlobte Nicole arbeitet ebenfalls auf der Ishimura. Doch ab dem Zeitpunkt der Landung auf dem Raumschiff wird klar: An Bord ist etwas gehörig schief gelaufen. Die komplette Besatzung scheint entweder verschwunden, dem Wahnsinn verfallen, blutrünstig getötet - oder gar Schlimmeres.
Filmreifes Schockerlebnis auf dem Raumschiff: Video zu Dead Space.
Taktisches Monster-Sushi
Binnen Minuten geht es für Clarke nicht mehr darum, ein Raumschiff zu reparieren, sondern ums blanke Überleben. Und das gestaltet sich als schwierig, denn in den dunklen Ecken und Schächten wimmelt es vor abscheulichen Monstern, die dem Ingenieur den Garaus machen wollen. Clarke steckt zwar im Schutzanzug, stirbt wegen des Arsenals von Klauen, Tentakeln und Zähnen allerdings schnell, wenn er sich nicht richtig gegen die Ungetüme zur Wehr setzt.
Und das ist durchaus wörtlich zu verstehen: Wo es bei anderen Shootern ausreichend ist, möglichst schnell die Munition in die Körper der Gegner zu pumpen oder vielleicht den Kopf ins Visier zu nehmen, liefert Dead Space das Zerstückeln als taktisches Kampf-Element. Clarke tötet Monster deutlich schneller, wenn er ihre Schwachpunkte kennt und beispielsweise Extremitäten oder Auswüchse gezielt aufs Korn nimmt.
Das Waffensortiment bei Dead Space ist zwar begrenzt, kommt dieser ungewöhnlichen Art der Monsterhatz aber entgegen: Wo die Schnellfeuerwaffe mit kleinem Getier fertig wird, säbelt sich der Plasmacutter zuverlässig durch Fangarme und Stacheln. Trotz taktischer Komponente muss festgehalten werden: Die Gewaltdarstellung in Dead Space ist äußerst explizit. Der Shooter hat zu Recht keine Jugendfreigabe erhalten und gehört daher ausschließlich in erwachsene Gamerhände.
>>> Lesen Sie auf der nächsten Seite, was Sie noch in Dead Space erwartet.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 8 Beiträge
erstma was an egolover...du has doch keine ahnung :D das spiel is bombeeee :D hammergeile atmosphäre und geiler sound :D also gruselig is es ja nich soooo aber doch schon richtig geil gemacht :D ach und es gibt ja...
Da kann ich dir nur zustimmen, T-Rex. Dead Space hat mich auch stundenlang nervlich gut beschäftigt. Ab der Mitte hatte ich sie dann etwas besser im Griff, da man sich im Laufe des Spiels an die...
Also für mich gehört Dead Space ganz klar zu den must have Games für die PS3. Ich persönlich habe selten ein Spiel gespielt, bei dem eine dermaßen geniale Atmosphäre geherrscht hat. Von der ersten Minute...
Grüße Alle! Habe das Spiel gespielt. Na ja, als ich es zum ersten mal an hatte, habe ich gedacht dass es ein echter Egoshooter ist. Also, ist er aber nicht! Dead Space ist kein Egoshoter! Leider spielt man...
Zitat: Hallo schnurri_, Dead Space ist bereits im Handel erhältlich und die deutsche Version ist nach mehrmaliger Prüfung durch die USK zwar mit dem Siegel "Keine Jugendfreigabe"...