Geschäfte dürfen ab 2012 nur noch Energiesparlampen verkaufen

Verbot: EU schafft klassische Glühbirne ab

Bereits im Sommer sickerten die Pläne der Europäischen Union durch. Jetzt haben Experten aus den 27 EU-Staaten den genauen Zeitplan für das Verbot von Glühbirnen beschlossen. Bis 2012 soll die klassische Glühlampe aus den Regalen der Geschäfte verschwinden. Bereits 2009 verbannt die EU besonders leistungsstarke Glühbirnen. Europaparlament und Ministerrat müssen noch zustimmen.

Verbot: EU schafft klassische Glühbirne ab
Die herkömmliche Glühbirne hat ausgedient.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Schrittweises Verkaufsverbot ab September 2009
  2. 2Glühlampenverbot spart jährlich bis zu zehn Milliarden Euro
  3. 3EU kündigt weitere Maßnahmen zur Energieeinsparung an

Auf ihrer Sitzung am 8. Dezember 2008 beschlossen die Sachverständigen des Ökodesign-Regelungsausschusses der EU die schrittweise Abschaffung von Glühlampen zwischen 2009 und Ende 2012. Die Initiative hierzu kommt von der Europäischen Kommission.

Schrittweises Verkaufsverbot ab September 2009

Die Benutzung der alten Glühbirne wird nicht verboten, sondern nur ihr Verkauf. Bereits ab September 2009 will die EU den Verkauf von Glühlampen mit einer Leistung von mehr als 100 Watt untersagen. Anfang 2010 sollen Glühlampen mit über 40 Watt Leistung aus den Geschäften verschwinden. Ab Ende 2012 dürften nur noch Kompakt-Leuchtstofflampen, die eher als Energiesparlampen bekannt sind, und effiziente Halogenlampen verkauft werden.

Laut EU sparen die Bürger der Mitgliedsländer durch die Umstellung auf Energiesparlampen nahezu 40 Terrawatt ein. Dies entspreche dem ungefähren Stromverbrauch von Rumänien oder von elf Millionen Haushalten. Zehn 500-Megawatt-Kraftwerke könnten vom Netz gehen. Außerdem verringere sich der CO2-Ausstoß um jährlich 15 Millionen Tonnen.

Glühlampenverbot spart jährlich bis zu zehn Milliarden Euro

Jeder Haushalt spart nach Angaben der EU je nach Anzahl der ersetzten Lampen zwischen 25 und 50 Euro jährlich an Stromkosten. Bei diesem Wert sind die höheren Anschaffungskosten für die Energiesparlampen schon eingerechnet. Insgesamt könnten die EU-Bürger jedes Jahr zwischen fünf und zehn Milliarden Euro anderweitig ausgeben.

Der für Energie zuständige EU-Kommissar Andris Piebalgs sieht die Abschaffung der Glühlampe als "bahnbrechende Maßnahme" und "deutlichen Beleg für die Entschlossenheit der EU, ihre Energieeffizienz- und Klimaschutzziele zu erreichen."

EU kündigt weitere Maßnahmen zur Energieeinsparung an

Das Europäische Parlament prüft nun die Verordnung. Im März 2009 soll sie von der EU-Kommission offiziell verabschiedet werden. Für die nächsten Monate kündigt die EU-Kommission weitere "Ökodesign-Maßnahmen" an, die "viele weitere Produkte wie Unterhaltungselektronik, Haushalts- und Heizgeräte" erfassen werden.

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Zitat: Die Edison Glühlampe ist ein (Ohmscher Strom - Verbraucher) Sparlampen sind meist(kapazitive Strom - Verbraucher) Nach dem die Sparlampe eingeführt ist, kommt das...

Zitat: Wie ich schon mal weiter oben ewähnt habe, gibt es Hersteller von Sparlampen, die gebundenes Quecksilber in Form von Amalgam verwenden. Das werden heutzutage noch...

Die Edison Glühlampe ist ein (Ohmscher Strom - Verbraucher) Sparlampen sind meist(kapazitive Strom - Verbraucher) Nach dem die Sparlampe eingeführt ist, kommt das Elektrizitätswerk und...

Zitat: Dass ist ja schrecklich. Die sind doch b e s c h e u e r t. Wie kann man nur ein so schwachsiniges gesetz festlegen, und Naturbelasene Glühbirnen gegen Queksilberverseuchte...

Zitat: Die Betreiber von Museen und Kunstausstellungen sind gegenwärtig dabei, wegen des kommenden Vermarktungsverbotes die klassischen Glühlampen zu Tausenden zu horten; man...

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