Motive von Bill Gates bis DOS als Teil einer Werbekampagne
Softwear statt Software: Microsoft verkauft T-Shirts
Eigentlich sollte man meinen, Microsoft hätte genug damit zu tun, Milliarden Computer mit Windows zu kontrollieren. Doch weit gefehlt: Jetzt geht Microsoft den Nutzern selbst sprichwörtlich an den Kragen. Unter dem Motto "Softwear" bringt der Konzern eine eigene T-Shirt-Reihe auf den Markt.
"Retro-Logos, klassische Fotos und Geek-Chic" - so umreißt Microsoft den Stil der T-Shirts auf der Projektseite. In der vergangenen Woche mit viel Medienpräsenz in New York vorgestellt, soll die Modelinie ab dem 15. Dezember in ausgewählten US-Läden zum Verkauf bereit stehen.
Die Shirt-Kampagne mit dem Namen "Softwear by Microsoft" ist Teil einer gerüchteweise 300 Millionen Dollar schweren Werbekampagne, die den Konzern für die Anwender greifbarer machen soll. Microsoft lockt mit dem bekannten Namen und damit, dass "eine Milliarde Menschen nicht falsch liegen" können. Die T-Shirts sollen den Träger emotional zu den Anfängen Microsofts zurückführen.
Softwear by Microsoft: T-Shirts statt Betriebssysteme
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Bild vergrößern The real Message. - Bild 2 von 7
Bild vergrößern 1985 - Word is born. - Bild 3 von 7
Bild vergrößern The Code of Hip Hop. - Bild 4 von 7
Bild vergrößern The first Logo you saw on a Screen. - Bild 5 von 7
Bild vergrößern Everyone deserves a second Chance. - Bild 6 von 7
Bild vergrößern Learn to speak the Language. - Bild 7 von 7
Bild vergrößern It all started in the Desert.
Erreicht werden soll dieser Nostalgie-Effekt durch Motive des ersten Microsoft-Betriebssystems DOS, T-Shirts randvoll mit Binärcode oder das berühmt-berüchtigte Polizeifoto des jungen Straftäters Bill Gates - untertitelt mit: "Jeder verdient eine zweite Chance".
Aushängeschild für die Kampagne ist der US-Rapper Common. Auch er gestaltete vier Shirt-Motive für die Softwear-Linie mit. Zu Preisen und der Verfügbarkeit außerhalb der USA gibt es bislang noch keine Informationen. Bliebt nur zu hoffen, dass die luftig-dünnen T-Shirts bei den aktuellen winterlichen Temperaturen nicht für ähnlich viele Virus-Infektionen sorgen wie Microsofts Betriebssysteme.






