Offizielle Vorabversion als Geschenk auf US-Konferenzen
Windows 7: Microsoft veröffentlicht Beta 1 im Januar 2009
Seit Microsoft im Oktober eine erste Vorschau auf das neue Betriebssystem Windows 7 geliefert hat, warten viele Nutzer auf eine Beta-Version. Einen offiziell bestätigten Termin gibt es zwar noch nicht - fest steht aber, das Besucher von US-Konferenzen ab Januar 2009 die Windows 7 Beta 1 erhalten.
Beginnend mit dem 9. Dezember wird Microsoft in den USA in elf Städten die Developer Conference (MDC) des Microsoft Developer Networks (MSDN) abhalten. Besucher dieser eintägigen Messen erhalten mehrere attraktive Geschenke, heißt es auf der Homepage der Konferenz.
Neben Lego-Robotern und Xbox-Spielen bestätigt Microsoft unter der Überschrift Giveaways auch, dass dort die erste Beta-Version des Vista-Nachfolgers Windows 7 kostenlos verteilt werde. Allerdings mit einer Einschränkung, wie im Kleingedruckten zu lesen ist:
All attendees will receive a Windows 7 Beta 1 DVD. Attendees at events scheduled for December will have DVDs mailed to them when they become available.
Im Klartext wird Microsoft also bei den ersten drei Konferenz-Terminen noch keine Beta-Versionen von Windows 7 verteilen, sondern damit bei der ersten MDC 2009 am 13. Januar beginnen. Das erscheint aus einem weiteren Grund realistisch: Am 7. Januar 2009 hat sich Microsofts CEO Steve Ballmer für die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas angekündigt. Es ist also davon auszugehen, dass dort das Geheimnis um Windows 7 Beta 1 gelüftet wird und Microsoft danach die Beta 1 verteilt.
Windows 7 M3: Optik und Bedienung
Startmenü und Taskleiste besitzen veränderte Farbverläufe. Die komplett neue Taskleiste ist in dieser Vorabversion von Windows 7 allerdings noch nicht enthalten.
Wenn Sie nach einem Begriff oder Programm suchen, vergrößert sich der Textbereich des Startmenüs.
Die kleinen Hilfsprogramme namens Widgets können Sie jetzt ganz ohne seitliche Bedienleiste frei auf dem Desktop platzieren.
In Windows 7 haben Sie die Möglichkeit, die Farbe des Glasrahmens sowie der Hintergrundbilder aufeinander abzustimmen.
FÜr wichtige Verzeichnisse wie Downloads oder Bilder richtet Windows 7 standardmäßig so genannte Libraries ein. In denen können Sie Dateien von verschiedenen Orten verwalten.
Bereits in der M3 von Windows 7 ist der Media Player in Version 12 mit von der Partie.
Der Windows Media Player 12 unterscheidet start zwichen der Medien-Bibliothek und dem abgespeckten Abspielmodus.
Microsoft hat in Windows 7 dafür gesorgt, dass Programme sich nicht selbstständig in den System Tray am unteren rechten Bildschirmrand schreiben dürfen. Das erledigen Sie selbst über ein Aufklappmenü.
Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis die Beta 1 von Windows 7 auch weltweit zum Download bereit steht - ob durch Microsoft selbst oder illegal in Tauschbörsen angeboten, wie es bereits bei früheren Vorabversionen der Fall war. Im Gegensatz zur Entwicklerversion, die Microsoft Ende Oktober auf der Professional Developers Conference (PDC) ausgegeben hat, soll die erste Beta-Version des Vista-Nachfolgers bereits sämtliche Funktionen besitzen, die auch für das fertige Windows 7 geplant sind.
Windows 7 M3: Sicherheit und System
Neue Kategorien, leicht veränderte Optik: Die Systemsteuerung wird unter Windows 7 übersichtlicher.
Neu in Windows 7 - Wichtige Statusmeldungen zur Sicherheit Ihres Systems bekommen Sie über ein Symbol auf der Taskleiste angezeigt.
Im Solution Center fasst Microsoft die Sicherheitsfunktionen von Virenschutz und Firewall mit Hilfsdiensten zusammen.
Verbindet sich ein Computer, auf dem Windows 7 installiert ist, mit einem Netzwerk, wird er auf Wunsch der HomeGroup hinzugefügt. So ist es ein Leichtes, Daten auszutauschen und verschiedene Profile zu verwenden.
Sobald Sie Mitglied einer solchen HomeGroup sind, können Sie über den Windows Explorer die Daten durchsuchen - vorausgesetzt, Sie kennen das Passwort.
Zwar hat Microsoft auf der Professional Developers Conference demonstriert, dass Windows 7 auch auf einem vergleichsweise leistungsarmen Netbook läuft. Im netzwelt-Test konnte die Vorabversion M3 beim Ressourcenverbrauch aber nicht überzeugen.
In Windows 7 haben Sie die Möglichkeit, die Benutzerkontensteuerung in vier Stufen einzustellen. Auf diese Weise werden Sie nicht mehr mit unnötigen Warnmeldungen überfrachtet, sondern erhalten nur noch wichtige Informationen.
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