Kampf der Bleistifte gegen die Lineale in Stop-Motion
Kurzfilm: Der Stift der Macht auf Rache-Feldzug
Die Herrschaft über die Stifte: Im Kurzfilm "The Pen is mightier" regieren strenge Lineale über das Volk der Bleistifte. Die Unterdrückten dürfen nur akkurate Linien ziehen, unter den strengen Augen des unbarmherzigen Anführers der Lineale. Doch einer unter den Stiften lehnt sich gegen den Zwang auf, Tag für Tag nur gerade Striche zu zeichnen.
Heldenhaft: Ein Stift im Kampf für die Kreativität
In der tristen Welt der Stifte gibt es keine Freiheit. Sie dürfen nur unter den strengen Augen der Lineale das zeichnen, was diese ihnen vorgeben - kein Raum für künstlerische Freiheit. Bis einer unter ihnen aus der Reihe tanzt und seiner Kreativität freien Lauf lässt. Er ist als einziger Stift in der Lage, das Leben seiner Brüder und Schwestern für immer zu verändern.
Unterstützt vom Allmächtigen, der "großen weißen Leere", macht sich der mit Superkräften ausgestattete Stift auf, um sein Volk endgültig von der Unterdrückung der Lineale zu befreien. Ein blutiger Kampf für die Kreativität beginnt. Der Kurzfilm "The Pen is mightier" entstand im Rahmen eines Kurzfilm-Wettbewerbs, in 52 Stunden und mit der Unterstützung von zwei Dutzend Red Bull, wie der Regisseur bei YouTube schreibt.
Bild für Bild: Kurzfilm in Stop-Motion-Technik
Der Kurzfilm bietet alles, was ein Helden-Epos benötigt: Einen starken Hauptcharakter, den Kampf von Gut gegen Böse, blutige Kampfszenen und eine Romanze. Der Regisseur setzte bei der Produktion auf einfache Mittel: Jede Menge Büro-Utensilien, denen er mit Stop-Motion-Technik Leben einhaucht. Für jedes Einzelbild bewegt der Filmemacher den Gegenstand im Bild ein Stückchen, sodass er im Zusammenschnitt lebendig wirkt.
Der auf YouTube gezeigte Teil führt den Helden bis in den finalen Kampf von Stiften und Linealen. Auf dem Weg müssen zahlreiche seiner Mitstreiter ihr Leben lassen, alles für den Traum von der kreativen Freiheit. Wie das Aufeinandertreffen vom Helden-Stift und dem bösen Lineal-Anführer ausgeht, will der Regisseur erst in einer Fortsetzung verraten.
