Interaktiver Tisch soll Autokauf zum Erlebnis machen

Tuning per Touchscreen: Microsoft Surface bei BMW

Microsofts interaktiver Tisch Surface wird demnächst in BMW-Autohäusern für das einfache Konfigurieren von Neuwagen dienen. BMW erhofft sich durch die leichte Bedienung von Surface ein neues Erlebnis beim Autokauf.

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Microsoft Surface
Microsoft Surface: Demnächst dürfen auch BMW-Kunden Neuwagen per Fingerzeig zusammenbauen.
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Bislang konnte man Microsofts Surface nur in Casinos antreffen, dort erhöht er unter anderem die Flirtchancen der Gäste. Laut eigenen Angaben setzt der Autobauer BMW ihn jetzt als erstes Unternehmen in einem kommerziellen Kontext ein. Über die intuitive Oberfläche des Surface sollen Kunden beispielsweise die Farbe der Lackierung, die Art der Innenausstattung und Zubehör ihres Neuwagens auswählen. Aber auch Sonderausstattung wie Felgen und Reifen lassen sich bestimmen.

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Alle Elemente und Bauteile sind dazu als kleine, magnetartige Plättchen hinterlegt, die der potentielle Wagenkäufer einfach auf die Oberfläche von Surface schiebt. So ändert zum Beispiel ein Plättchen mit abgebildeten Chromfelgen augenblicklich die Vorschau des ausgewählten Wagens, sobald es auf einem entsprechenden Bereich auf dem Bildschirm abgelegt wird.

Ist der Kunde mit der Gestaltung des virtuellen Wagens zufrieden, kann er das fertige Ergebnis in einer Animation auf einem separaten Monitor begutachten. Alternativ stellen die Autohäuser einen USB-Stick zu Verfügung, auf dem der zusammengestellte Wagen abgespeichert werden kann.

Serienversion bis 2011

Microsofts interaktiver Tisch Surface wird nicht mit einer Maus oder einer Tastatur, sondern mit den Fingern gesteuert. Mehrere Kameras im Tisch-Korpus filmen dazu die Fingerbewegungen des Nutzer ab und setzen diese in Eingabebefehle um. So ist es beispielsweise möglich, dass Surface auch komplette Gegenstände erkennt. Legt man etwa ein Mobiltelefon auf den Tisch, zeigt Surface sofort die entsprechenden technischen Kerndaten des Gerätes an.

Bislang ist der Microsoft-Tisch nur in ausgewählten amerikanischen Casinos und Shops zu sehen. Eine Serienproduktion für den Massenmarkt ist spätestens für das Jahr 2011 geplant. Microsoft spricht von einem möglichen Verkaufspreis von 5.000 bis 10.000 Euro.

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