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Projekt Medicase: Der Rechner im Apothekerschrank Teil 1: Die Planungsphase

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Netzwelt baut den Mini-Rechner im Apothekerschrank: In einem selbstgebauten Gehäuse der etwas anderen Art soll später ein Dual-Core Atom-Prozessor werkeln. Im ersten Schritt geht es aber zunächst um die Planung am Reißbrett.

Netzwelt baut den Mini-Rechner im Apothekerschrank: In einem selbstgebauten Gehäuse der etwas anderen Art soll später ein Dual-Core Atom-Prozessor werkeln. Im ersten Schritt geht es aber zunächst um die Planung am Reißbrett.

Mit dem ersten Netbook in Form des Asus EeePCs und der Ankündigung von Intel, einen speziellen Stromspar-Prozessor zu entwickeln, wurde im Jahr 2008 der PC-Markt revolutioniert. Auf Basis des daraus resultierenden Intel Atoms wurden auch so genannte Nettops angekündigt. Die Idee eines Redaktionsrechners auf Intel Atom Basis war geboren. Auch die erste Verzögerung des Projekts wurde somit besiegelt, denn es sollten noch einige Monate ins Land ziehen, bis dieser verfügbar war.

Die Idee, die ersten Probleme

Ein großes Problem stellte die Suche nach dem richtigen Gehäuse dar, denn ein herkömmliches PC-Gehäuse von der Stange kam nicht in Frage. Von der Keksdose bis hin zum Medizinkasten wurden zahlreiche Vorschläge zusammengetragen. Nach einer Machbarkeitsprüfung wurde schlussendlich der Medizinkasten gewählt. Dieser wurde einige Tage später in einem Online-Shop bestellt. Für 20 Euro inklusive Inhalt darf man keine Verarbeitungswunder erwarten. Aber selbst die schlimmsten Befürchtungen wurden drei Tage später bei weitem übertroffen. Das Blech war zu dünn und eines der zwei Regale völlig schief eingeklebt.

Der erste Versuch scheiterte kläglich (Quelle: preisroboter)

Die Zwischenregale mussten weichen um Platz für die geplante Hardware zu schaffen. Vorsichtig wurden die Verbindungen vom Klebstoff befreit und leicht auseinander gebogen - Nieten oder Schrauben waren Fehlanzeige. Nach einer halbstündigen, sorgfältigen Demontage die Erkenntnis: Dieses Gehäuse taugt nicht für die höheren Weihen eines Rechners. Die beidseitig aufgetragene Lackschicht war zum Teil dicker als das Blech selbst. Zudem hielt oftmals nur der Lack das Blech zusammen.

Medicase: Erster Versuch

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Dieses Bild entstand nicht nach einem Wutanfall.

Die Idee vom Netzwelt-Nettop wurde erst einmal auf Eis gelegt und es vergingen einige Monate, ehe das Projekt wieder an Fahrt aufnahm. Die ersten Mainboards mit Intel Atom-Prozessoren lagerten mittlerweile bei den Händlern und es juckte wieder in den Fingern. Netzwelt wollte aber nicht noch einmal einen Fehlkauf begehen und entschied sich für ein "Casecon". Das selbstgebaute Gehäuse sollte die gleichen Abmaße wie der erste Medizinkasten besitzen (25 x 25 Zentimeter), denn die Glastüre sollte weiterverwendet werden.

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Darüber lacht die Netzwelt

Das Internet erzählt viele lustige und skurrile Geschichten, die besten haben wir euch hier zusammengestellt.

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Roland Haberer
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