Beweglicher Touchscreen gibt beim Tippen nach

Blackberry Storm: Business-Schwergewicht im Test

In Amerika löste der Marktstart des Blackberry Storm in Verizon-Geschäften Tumulte unter den sehnsüchtig Wartenden aus. Hierzulande ist das Smartphone des Herstellers Research in Motion (RIM) exklusiv über Vodafone erhältlich. Wie so manch anderes Smartphone soll der neue Blackberry dem iPhone die Show stehlen. Die erste Voraussetzung: ein großer Touchscreen.

Menü - Die Symbole sind selbsterklärend und zusätzlich beschriftet. Zu Frust führt nur die Bedienung des Touchscreens.
Die Symbole sind selbsterklärend und zusätzlich beschriftet. Zu Frust führt nur die Bedienung des Touchscreens.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Optik: Großes Display in sehr schwerem Gehäuse
  2. 2Ungewöhnlich: Touchscreen mit mechanischem Feedback
  3. 3Deutliche Stärken im Business-Bereich
  4. 4Multimedia: Kamera überzeugt im Test nicht
  5. 5GPS-Empfänger für mobile Kommunikation
  6. 6Nachrichten: E-Mail-Konten schnell eingerichtet
  7. 7Fazit: Schwächen bei Bedienung und Multimedia

weihnachtsgewinnspielEin Lösungsbaustein fürs Weihnachts-Gewinnspiel: Blackberry Storm.

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Optik: Großes Display in sehr schwerem Gehäuse

Mit einer Display-Diagonalen von knapp 8,3 Zentimetern bietet der Blackberry eine große Anzeigefläche, die auf den ersten Blick durch Helligkeit und kräftige Farben überzeugt. Anders als das iPhone reagiert das Storm nicht auf sanfte Streicheleinheiten, sondern nur auf handfestes Drücken: Der Touchscreen ist so ins Gehäuse eingelassen, dass er auf Druck wie eine mechanische Tastatur nachgibt. Displaybereiche wählt der Nutzer zunächst mit einer sanften Berührung aus und bestätigt dann mit einem kraftigen Tippen.

Wer länger Freude mit dem Storm haben möchte, sollte nicht auf die beigelegte Hülle verzichten. Da das Display zum Nachgeben Spielraum braucht, klaffen an den Seiten deutliche Spalten, in die sich nach einiger Gebrauchszeit Schmutz absetzt. Ansonsten gibt es an der Verarbeitung des Blackberry Storm nichts auszusetzen, gegen Kratzer zeigt sich das Gehäuse resistent. Dafür müssen Blackberry-Besitzer einen ziemlichen Klotz mit sich umhertragen: Für die Hemdtasche ist das Blackberry Storm mit seinen 155 Gramm deutlich zu schwer.

blackberry storm

Der Touchscreen des Blackberry Storm gibt unter Druck nach, so lassen sich Eingaben bestätigen.

Ungewöhnlich: Touchscreen mit mechanischem Feedback

Das Betriebssystem und damit die Oberfläche des Storm ist weitestgehend von vorherigen Blackberry-Modellen bekannt. Das Storm ist jedoch das erste Smartphone von RIM mit einem Touchscreen. Und anders als bei Apples iPhone geht die Bedienung des Storm gar nicht leicht von der Hand. Zunächst erfordert es eine Umgewöhnung, statt durch sanftes Tippen mit starken Druck Bereiche auszuwählen. Zudem reagiert das Blackberry Storm oft verzögert auf die Eingaben - dafür trägt das Betriebssystem die Verantwortung. Ein kleiner Lichtblick: Mit einem Software-Update könnten RIM hier nachhelfen.

Bisher waren Blackberrys für Vielschreiber mit der vollständigen Tastatur eine Wohltat. Das Storm verfügt zwar über drei unterschiedliche virtuelle Tastaturen, das Tippen raubt dem Handy-Besitzer jedoch schnell den letzten Nerv: Um einen Buchstaben auszuwählen, muss dieser erst sanft angewählt und dann heruntergedrückt werden. Das kostet unnötig Zeit und verglichen mit einer gleichgroßen mechanischen Tastatur kommt es deutlich öfter zu Vertippern. Die Autotext-Funktion, eine Art T9, steuert ihren Teil zum Nutzer-Frust bei: Mit den Vorschlägen liegt das Storm meist völlig daneben.

RIM Blackberry Storm

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Menü - Die Symbole sind selbsterklärend und zusätzlich beschriftet. Zu Frust führt nur die Bedienung des Touchscreens.
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Die Symbole sind selbsterklärend und zusätzlich beschriftet. Zu Frust führt nur die Bedienung des Touchscreens.

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Virtuelle Tastatur - Obwohl die Felder groß genug sind, kann die Tastatur eine mechanische nicht ersetzen.
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Obwohl die Felder groß genug sind, kann die Tastatur eine mechanische nicht ersetzen.

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Browser - Bietet wenig Komfort und zerschießt mitunter das Layout.
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Bietet wenig Komfort und zerschießt mitunter das Layout.

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Vom Drittanbieter - Über das Applikation Center können sich Nutzer weitere Programme herunterladen.
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Über das Applikation Center können sich Nutzer weitere Programme herunterladen.

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Gesucht und gefunden - Die Tastensprerre sitzt etwas versteckt auf der Oberkante des Gehäuses.
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Die Tastensprerre sitzt etwas versteckt auf der Oberkante des Gehäuses.

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Dicker Brocken - Mit 155 Gramm sprengt das Blackberry Storm jede Hemdtasche.
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Mit 155 Gramm sprengt das Blackberry Storm jede Hemdtasche.

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Schmutzfänger - Der Touchscreen sitzt beweglich im Gehäuse, in den Ritzen sammelt sich schnell Dreck.
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Der Touchscreen sitzt beweglich im Gehäuse, in den Ritzen sammelt sich schnell Dreck.

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Mehr Speicherplatz - Per MicroSD-Karte lässt sich der Speicherplatz des Storm aufstocken.
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Per MicroSD-Karte lässt sich der Speicherplatz des Storm aufstocken.


Weitere Informationen

Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Blackberry Storm. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Blackberry Storm. Zusätzlich haben wir ein Special zu Apple iPhone vorbereitet.

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Beiträgeinsgesamt 3 Beiträge

Kann mich Flying nur anschließen. Habe das gerät jetzt seit 2 tagen und bin sehr zufrieden! Die bedienung ist erst etwas seltsam, aber wenn man es raus hat ist es top!!!!

Finde das Blackberry Storm mit Touchscreen vom Bedienung her schon ziemlich Geil. Finde das es sicher der Marktführer jetzt wird, da laut meiner Information die Nachfrage sehr groß ist. Das was mir sehr gefällt ist...

Der Touchscreen ist von der Bedienung her schon ziemlich merkwürdig. Ich bin beim antesten nicht so recht damit zufrieden gewesen. Vielleicht wird da noch nachgebessert? ...

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